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    Jungunternehmer mischt Food-Truck-Szene auf

    Er ist 27 Jahre jung, stammt aus Bad Ischl und taucht in Linz seit gut zwei Jahren bei (fast) allen innovativen Gastro-Konzepten auf.

    Alexander Janisch hat heuer im Februar das Trendlokal „Die Brüher“ beim AEC übernommen. Er hat mit seinem Food-Truck “StrandRand“ das Rennen um das begehrte Catering beim Steinmetzplatzl gemacht und hat in der „Sandburg“ zwei Saisonen die Hungrigen verköstigt. Ein paar Monate führte Janisch im Schmidtor den früheren „Meinrad“ als Saft & Brot. Das ist bisher das einzig Abenteuer, das nicht vergoldet ist.

    Was locker und cool aussieht, ist harte Arbeit mit einem Gespür für Trends. „Ich habe als einer der ersten auf das Food Truck-Geschäft gesetzt“, sagt Janisch. Und: „Früher wollte man lässig angezogen sein. Jetzt ist wichtig, was man isst.“ So hat Janisch etwa eine 50 Stunden lang „Sous vide“, also im Vakuum-Sackerl, geschmorte Weidesau auf der Karte, die der Bad Goiserer Fleischhauer Zauner liefert.

    Janisch hat die Tourismusschule in Bad Ischl absolviert und verdiente als Barkeeper Geld. Nach zehn Jahren im Nachtgeschäft hatte er genug und viel Erfahrung . Show in Verbindung mit kreativem, regionalen, gesunden Essen, das aus nachhaltigen Zutaten besteht, sind nun sein Geschäft.

    Janischs Firma StrEAtfood Austria (das EA kommt in Anlehnung an eat, also essen, zustande) catert mit einem ausgefeilten Food Truck-Konzept Firmenfeiern, Messen, Großevents und Edel-Partys. „Das klassische Gala-Dinner ist out. Bei Street Food kann besser genetzwerkt werden“, sagt Janisch. Derzeit beschäftigt der Jungunternehmer elf Mitarbeiter. Bald könnten es mehr sein. Denn Janisch expandiert mit einem Investor und sucht einen Standort für eine neue Großküche. Sein Stammsitz, eine Halle hinter der Plus-City, wird zu klein.

    Karin Haas, 09.08.2017, 22:04 Uhr

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