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    Industriestadt statt Stahlstadt

    LINZ. Um den Wirtschaftsraum weiterzuentwickeln, gab der Gemeinderat eine Studie beim Institut für Organisation der JKU in Auftrag.

    Ein erster Schritt der dreijährigen Projektphase war die Befragung von 50 Betrieben und Start-ups. Das Ergebnis: Das hohe Ausmaß an Bürokratie wurde kritisiert, "die Verkehrs- und IT-Infrastruktur muss verbessert werden", sagt Professor Robert Bauer. Der Leiter der Studie war besonders überrascht, dass viele Unternehmen wenig über die Innovationsleistungen in ihrer Umgebung wissen. "Die Region unterschätzt sich selbst."

    Mankos seien auch im Bildungssektor festgestellt worden, weiters fehlten Experten im Bereich Informatik. "Eine Lösung wäre, Hochschulabsolventen aus anderen Städten abzuwerben", sagt Bauer. Die Studie und die folgenden Workshops sollen aus der Stahl- eine Industriestadt machen, sagt Bürgermeister Klaus Luger, der auch für den Bereich Innovation zuständig ist. Ziel ist, Linz zum Nährboden für Innovationen zu machen, Arbeitsplätze zu schaffen und die Wirtschaftskraft zu steigern. (diva)

    17.05.2017, 00:04 Uhr

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