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    In Linz werden Pensionisten bestens betreut

    Moderne Pflegeeinrichtungen, altersgerechte Wohnungen bis hin zu den mobilen Diensten wie Essen auf Rädern: „Das soziale Netz, das in den 1990er Jahren geknüpft und auf die speziellen Bedürfnisse der Pensionisten zugeschnitten worden ist, macht sich heute wirklich bezahlt“, sagte die Linzer Stadträtin Karin Hörzing (SP) bei einer Pressekonferenz am Montag. 

    Dadurch, dass ältere Menschen auch in ihren eigenen vier Wänden sehr gut betreut werden können, halte sich die Nachfrage nach städtischen oder privaten Pflegeeinrichtungen künftig in Grenzen und wird auch etwas zurückgehen. „Das bedeutet, dass die Vollversorgung garantiert ist. Ein dringend benötigter Heimplatz steht daher im Notfall sehr schnell bereit“, sagte Hörzing. So würde es nach einer dementsprechenden Anmeldung nur sechs bis acht Wochen dauern, bis Senioren einen Pflegeplatz in einem Linzer Seniorenheim bekommen. Im Moment liegt die Wartedauer nur mehr bei wenigen Tagen - außer es besteht der Wunsch, in einer speziellen Einrichtung unterzukommen.  Aktuell stehen in den zehn öffentlichen und acht privaten Seniorenzentren in Linz 2075 Pflegebetten zur Verfügung. 2047 sind derzeit belegt. 

    Einen Anstieg der Nachfrage erwartet die Stadträtin ab dem Jahr 2025. „Das bedeutet, dass der Betreuungsbedarf im Jahr 2030 etwa 2400 Personen betragen wird. Bis dahin ist die Stadt Linz bestens gerüstet“, sagte Hörzing. Um diesem Anstieg gewachsen zu sein, soll ein neues Altersheim gebaut werden. 

    Für das heurige Jahr geht der Geschäftsbereich Soziales, Jugend und Familie von einem Zuschussbedarf von 28,7 Millionen Euro aus.  

      


    mef, 19.06.2017, 12:45 Uhr

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