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    Ein Marktareal, viele Ideen: Ideenbörse schließt

    LINZ. Am Donnerstag, 15. Februar, schließt die Ideenbörse, die die Stadt auf meinlinz.at knapp zwei Monate lang geöffnet hatte. Bis dahin können noch Vorschläge auf der Plattform eingebracht werden.

    Mehr als 100 kreative Lösungsansätze zur künftigen Nutzung des Jahrmarktgeländes in Urfahr finden sich dort bereits. Von "Sitzstufen am Donau-Ufer" über eine Aussichtsplattform bis zum "ersten Streetfood-Park Österreichs".

    Mit Letzterem könnte der Platz, der als Parkplatz bekanntlich ausgedient hat, belebt werden. Hinter dem Projekt steht Sigi Goufas. Die "Lifestyle Container" von Boxircus würden sich anbieten. Denn die zu mobilen Streetfood-Ständen umgebauten Seefrachtcontainer würden eine saisonale wie auch ganzjährige Bespielung am Donauufer ermöglichen, so Goufas. Der Street-food-Park gehört jedenfalls zu den beliebtesten Vorschlägen.

    "Nicht verschwinden lassen"

    Mit Preisen werden die Teilnehmer von einer Fach-Jury belohnt, die die besten Ideen aus sechs Kategorien auswählt. Das ist schön, aber nicht genug, so Grünen-Klubobfrau Ursula Roschger. Es sei wichtig, "sich mit den Ideen ernsthaft auseinanderzusetzen, sie auf Umsetzbarkeit zu prüfen und nicht in der Schublade verschwinden zu lassen."

    Die auf meinlinz.at zu den beliebtesten Projekten zählenden Sitzstufen am Donau-Ufer könnten als Beispiel dienen. Schon zwei Mal seien die breiten Sitzstufen an der Uferböschung versprochen worden, schreibt der Ideenlieferant. Zwei Mal sei nichts passiert.

    12.02.2018, 00:04 Uhr

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