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    Bei den Bubble Days brodelt’s im Linzer Hafen

    Bei den Bubble Days brodelt’s im Linzer Hafen

    LINZ. Das besondere Hafenfest wird von den OÖNachrichten als Medienpartner begleitet.

    Lena Knoll (4) hat sich wegen der gleißenden Sonne ihr Kapperl mit dem Disney-Aufdruck tief ins Gesicht gezogen. Sie ist gemeinsam mit Papa Harald zu den Bubble Days gekommen. Obwohl es mit 30 Grad drückend heiß war, wollten sich tausende Besucher den ersten Tag des Fests im Linzer Hafen nicht entgehen lassen. Lena ist zum Zuschauen da. Und es gibt für das Mädchen einiges zu sehen: Als der Helikopter wenige Meter hinter ihr zu einem Rundflug mit Besuchern (80 Euro für zehn Minuten) aufsteigt, bekommt das Mädchen vor Staunen und wegen des ohrenbetäubenden Lärms der Rotoren den Mund nicht mehr zu. "Es gibt hier einfach ein tolles Kinderprogramm", sagt ihr Vater. "Wir werden dann noch mit dem Boot fahren", ergänzt Lena selbstbewusst.

    Aber auch die Erwachsenen müssen sich nicht langweilen. Am Abend, wenn Lena bereits in ihrem Kinderbett liegt, wird Harald wiederkommen, um sich einige der Bands auf der großen Bühne anzusehen. Viele Veranstaltungen werben damit, dass sie Programm für Jung und Alt bieten. Bei den Bubble Days wird dieses Versprechen tatsächlich eingelöst. Die Männer der Betriebsfeuerwehr der Linz AG haben an den beiden Festival-Tagen den wohl angenehmsten Arbeitsplatz im Hafenareal. Sie luden zum Wettrennen im Hafenbecken mit ihrem handbetriebenen, wendigen Wasserfahrzeug Nummer eins: der Zille. "Die Zille ist vielleicht ein simples Gefährt, sie ist für uns aber bei vielen Einsätzen nach wie vor unverzichtbar", sagt Linz-AG-Feuerwehrkommandant Harald Forstenpointner. Die schnellsten Zillen-teams bewältigen die Runde im Hafenbecken in weniger als fünf Minuten.

    Wem die Zille zu langsam ist, der ist bei Wakeboard-Vizeweltmeister Daniel Fetz richtig. Seine Wakeboard-Schule im Hafen ist während der Bubble Days ein Publikumsmagnet. Vor allem dann, wenn Meister "Fetzi" selbst zeigt, was er auf dem Wasser alles kann.

    Wer auf Sport lieber ganz verzichten möchte, findet seinen Kraftplatz bei einem der zahlreichen Foodtrucks. Von deftigen Burgern über Falafel und Pita-Brot bis zum Baumstriezel (bei diesen Temperaturen natürlich mit Eis gefüllt) ist für jeden Geschmack etwas dabei.

    • 20.000 Besucher werden im Linzer Hafen erwartet. Dieser wird zwei Tage lang zur Partyzone, Trendsportarena, zum Familienevent und Musikfestival.
    • Wakeboard: Man kann nicht nur zusehen, sondern sich auch selbst aufs Wakeboard stellen.
    • Wall Skills: An einer sogenannten „Legal Wall“ (legalen Wand, Anm.) kann sich jeder einmal als Graffiti-Künstler versuchen.
    • Rundflüge:Wer Linz von oben erleben möchte, hat dazu bei den Bubble Days die Gelegenheit.

     

     

     

     

    Philipp Hirsch und Jasmin Baumgartinger, 09.06.2018, 04:39 Uhr

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