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    Akten-Affäre: "Druck auf Luger steigt"

    LINZ. Aus Controlling-Bericht des Linzer Magistrats geht hervor, dass Bürgermeister Klaus Luger (SP) bereits im Mai 2014 über einen Rückgang des Personals und der Strafeinnahmen in der betroffenen Abteilung Bescheid gewusst hat.

    "Die Hinweise, dass die äußerst knappe Personalsituation schon seit Jahren bekannt war, verdichten sich weiter. Der Druck auf den Bürgermeister in der Akten-Affäre steigt weiter", schreiben VP-Klubobmann Martin Hajart, Ursula Roschger, Klubobfrau der Grünen und Kontrollausschussvorsitzender Felix Eypeltauer (Neos) in einer gemeinsamen Aussendung.

    Als Luger am 7. September 2017 in der Befragung durch den Kontrollausschuss nach den Controlling-Berichten gefragt wurde, verweigerte er eine Antwort: "Das werde ich nicht beantworten. Also: Ihnen nicht. Es gibt Institutionen, die haben ein Vorrecht auf die Beantwortung dieser Fragen. Das bezieht sich nicht auf das, was ich getan habe", sagte Luger laut dem Sitzungsprotokoll.

    12.01.2018, 00:04 Uhr

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