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    Unfall-Häufungsstellen sollen entschärft werden

    Unfall-Häufungsstellen sollen entschärft werden

    INNVIERTEL. Das Land kündigt an, einige der Unfall-Häufungsstellen im Innviertel zu entschärfen.

    Eine Unfallhäufungsstelle liegt per Definition vor, wenn sich innerhalb eines Beobachtungszeitraumes von drei Jahren an einer Straßenstelle mindestens drei Unfälle mit Personenschaden oder mindestens fünf gleichartige Unfälle mit Personen- oder Sachschaden ereignet haben.

    Bezirk Braunau, Kreisverkehr B148/B156: Die Lamprechtshausener Straße ist bei Braunau derzeit durch einen nicht ausreichend leistungsfähigen Knoten an die Altheimer Straße angebunden. Das Linkseinbiegen von der B156 in die B148 Richtung deutscher Grenze ist zu Spitzenzeiten nur mehr erschwert möglich, wodurch es regelmäßig zu Staubildung und Unfällen kommt.

    Gleichzeitig befindet sich in unmittelbarer Nähe der Industriepark von Braunau mit rasanter Entwicklung. Geplant ist ein drei-armiger Kreisverkehr samt Bypässen. Baubeginn ist voraussichtlich im Herbst 2017, die Kosten werden seitens des Landes mit drei Millionen Euro beziffert.

    Bestandsausbau B156, Abschnitt Lach, Neukirchen an der Enknach: Im gesamten Abschnitt befinden sich drei Kurvenkombinationen, die als Unfallhäufungsstelle auffällig sind, so das Land. Die Baumaßnahme könnte in drei Abschnitten realisiert werden. Es ist beabsichtigt, die Kurven zu verbreitern. Durch Schlägerungsarbeiten wurden die Sichtverhältnisse bereits verbessert. Die Baumaßnahme ist für das Jahr 2018 vorgemerkt, so das Land.

    An der Umfahrung Mattighofen wird im Bereich Munderfing, wie berichtet, weitergebaut. Und im Bereich Unterminathal in Maria Schmolln soll eine weitere Unfallhäufungsstelle entschärft werden.

    Bezirk Ried, Lohnsburg "Häuperlkreuzung": Hier kommt es hauptsächlich nach Vorrangverletzungen zu Unfällen, welche durch Überholverbote oder Geschwindigkeitsbeschränkungen nicht egalisiert werden können. Ein Kreisverkehr-Projekt wird überlegt. Mehrnbach, Knoten Riegerting: In den vergangenen Jahren seien Maßnahmen gesetzt worden, um auf den benachrangten Verkehr im Kreuzungsbereich aufmerksam zu machen (Bodenmarkierungen, Bodenschwellen, Sichtverbesserungen-Lichtraumprofil). Keine der Maßnahmen führte zu einer dauerhaften Verbesserung der Unfallsituation, sodass für 2017 der Kreuzungsumbau vorgesehen ist, so das Land.

    19.05.2017, 00:04 Uhr

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