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    Salzburger Firma nun im Innviertel: 25 Millionen Euro in Standort investiert

    Salzburger Firma nun im Innviertel: 25 Millionen Euro in Standort investiert

    MOOSDORF. Gewürzmischungsspezialist Zaltech mit 105 Mitarbeitern und 45 Millionen Euro Umsatz.

    Das international agierende Unternehmen, das mit Gewürzmischungen für die Lebensmittelindustrie erfolgreich ist, musste in der Produktion erweitern – und das Unternehmen wechselte für einen Neubau von der Salzburger Gemeinde Anthering nach Moosdorf im Bezirk Braunau.

    Mehr als 25 Millionen Euro investierte die Firma in den rund 35.000 Quadratmeter großen Gesamtkomplex, der Produktion, Verwaltung und Entwicklung vereint. In Sachen Qualitätsstandards, Nachhaltigkeit und Mitarbeiterorientierung setze das Projekt österreichweit neue Maßstäbe. Am 29. April können Interessierte zur Eröffnung bei einem Tag der offenen Tür von 10 bis 17 Uhr die Firmenzentrale besichtigen und in die Welt der Gewürze eintauchen, wobei die örtliche Feuerwehr mit "Zahltech-Schmankerln" kulinarisch verwöhnt.

    "Da man mit unseren Produkten Natur und gesunde, reine Lebensmittel verbindet, war die naturnahe Lage ein wesentlicher Faktor bei der Standortwahl. In Moosdorf ist unsere Firmenzentrale in grüne Wiesen und eine harmonische Landschaft eingebettet. Hier fühlen sich Mitarbeiter und Gäste gleichermaßen wohl", sagt Helmut Gstöhl, CEO von Zaltech.

    Mit dem Neubau habe Zaltech Kapazitäten geschaffen, um seinen Wachstumskurs weiter fortsetzen zu können. In den vergangenen zehn Jahren habe das Unternehmen seinen Umsatz versechsfacht. Das Unternehmen wurde 1988 von Horst Zalto unter dem Namen "ZaltoTechnologie" als Technologie- und Handelsfirma gegründet. In den vergangenen zehn Jahren konnte die Produktion auf 4500 Tonnen pro Jahr versechsfacht werden. Die Exportquote liegt bei einem Jahresumsatz von rund 45 Millionen Euro bei 99 Prozent, so das Unternehmen. Zaltech beschäftigt aktuell rund 105 Mitarbeiter.

    1000 Nächtigungen pro Jahr

    "Wir beliefern Kunden in mehr als 30 Ländern. Für unsere Kunden veranstalten wir eigene Workshops und Seminare und beraten sie in verfahrenstechnischen Belangen. Rund 1000 Übernachtungen pro Jahr werden dafür in der näheren Umgebung organisiert", so Gstöhl.

    "Damit der Aufenthalt auch im Sinne der Kundenbindung einen nachhaltigen Effekt hat, haben wir für unsere Gäste an unserer 4500 m2 großen Teichanlage eine Fischerhütte. Dort können sie im Forellenteich angeln, vor Ort den Fisch zubereiten und genießen." Sogar einen Saunabereich gibt es.

    Wie berichtet, siedeln sich immer mehr Firmen aus dem benachbarten Salzburg im südlichen Innviertel an – das interkommunale Betriebsbaugebiet in Lengau zum Beispiel profitiert davon.

    Bürogebäude und Verwaltungs-bereich erfüllen sogar Passivhausstandard. Der jährliche Energiebedarf für den Gesamtkomplex einschließlich Industrieteil liegt bei nur 15–30 kWh/m2. Dafür wurden insgesamt 4000 Laufmeter Erdsonden für eine Wärmepumpe verlegt. 25.000 Laufmeter Betonkernaktivierung im Gebäude sind mit einem 25.000 Liter Heißwasserspeicher und einer 300 Quadratmeter großen thermischen Solaranlage gekoppelt.

    Seit 2016 ist das Unternehmen als familienfreundlicher Arbeitgeber ausgezeichnet. Die vollklimatisierten und optimal ausgeleuchteten Büroräume in Moosdorf seien alle mit ergonomischen, höhenverstellbaren Tischen ausgestattet. Den Mitarbeitern stehen auch ein Fitnessraum, ein Ruhebereich und die Sauna zur Verfügung.

    OÖN, 21.04.2017, 00:04 Uhr

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