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    E-Auto: Innviertler stehen noch etwas auf der Bremse

    E-Auto: Innviertler stehen noch etwas auf der Bremse

    BRAUNAU/RIED/SCHÄRDING. Der Anteil der Neuzulassungen im Innviertel liegt unter dem Landesschnitt.

    Laut einer aktuellen Analyse des Verkehrs-Clubs Österreich (VCÖ) wurden in den ersten vier Monaten dieses Jahres um ein Sechstel mehr E-Autos in Oberösterreich verkauft als zur gleichen Zeit des Vorjahres und wie im gesamten Jahr 2015. 276 der heuer 19.905 neu zugelassenen Pkw fahren mit Strom. Der E-Pkw-Anteil an den Neuzulassungen beträgt derzeit 1,4 Prozent.

    Innerhalb Oberösterreichs gibt es allerdings große Unterschiede. Die meisten E-Autos wurden im Bezirk Linz-Land mit 59 zugelassen, gefolgt von der Landeshauptstadt mit 33.

    Nicht überall unter Strom

    Betrachtet man den Anteil an E-Autos an den Neuzulassungen, dann sind die Bezirke Rohrbach und Steyr-Land mit jeweils 2,6 Prozent Oberösterreichs Spitzenreiter, gefolgt vom Bezirk Perg mit 2,2 Prozent sowie Urfahr und Linz-Land mit jeweils 2,0 Prozent.

    Im Innviertel ist die Liebe zum E-Auto noch nicht ganz so "elektrisierend". Im Bezirk Braunau kommt man auf 1,3 Prozent (14 E-Autos) und im Bezirk Ried auf 1,5 Prozent bzw. zwölf neuzugelassene E-Autos. Abgeschlagen an vorletzter Stelle rangiert der Bezirk Schärding bei einem Wert von 1,0 Prozent bzw. vier verkauften E-Autos. Das Schlusslicht bildet der Bezirk Kirchdorf an der Krems mit 0,8 Prozent (vier E-Autos).

    "Für die Erreichung der Klimaziele spielt die E-Mobilität eine sehr wichtige Rolle. Deshalb sind beim diesjährigen VCÖ-Mobilitätspreis Oberösterreich umgesetzte Projekte sowie Konzepte und innovative Ideen gesucht, die zu mehr E-Mobilität im Personenverkehr und im Gütertransport führen", hofft VCÖ-Experte Markus Gansterer auf einen weiteren Schub. (ho)

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    19.05.2017, 00:04 Uhr

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