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    Ach wird Bundeshauptort

    Ach wird Bundeshauptort

    HOCHBURG-ACH. Österreichischer Wasserwehr-Bewerb 2019 auf der Salzach.

    Ob er ausschließlich organisiert oder auch selber möglichst schnell und fehlerlos den Parcours auf der Salzach absolvieren will, steht noch nicht fest. "Das kommt darauf an, ob ich mich qualifiziere", erklärt Hans Reichl. Der Kommandant der Feuerwehr Ach will sich auf jeden Fall ins Zeug legen, in beiden Disziplinen. Noch ist Zeit – zum Organisieren und Trainieren. Mächtig stolz ist Reichl auf jeden Fall, dass der Bundesbewerb im Zillenfahren im Jahr 2019 auf der Salzach bei Ach ausgetragen wird.

    "Man muss schon kräftig sein und auch die Technik heraußen haben", beschreibt Anton Zeilberger aus St. Peter, bei der Bezirksfeuerwehr für Wasserwehr-Belange zuständig, worauf es ankommt. Wie wichtig der gekonnte Umgang mit der Zille ist, mussten die Wasserwehrleute etwa bei der Flutkatastrophe in Simbach anwenden. Die Zillenfahrer aus dem Bezirk wollen "so viele gute Plätze wie möglich" holen, hat Zeilberger durchaus Ehrgeiz.

    "Man muss sich bei zwei Landesbewerben – 2018 und 2019 – qualifizieren", ergänzt er. "Die Acher sind heuer auf der Donau Mannschafts-Landesmeister geworden", betont Bezirksfeuerwehrkommandant Josef Kaiser. Sein Vorgänger Alois Wengler war ein Befürworter dieses Wasserwehr-Bewerbs auf Bundesebene. Er wird 2019 erst das zweite Mal überhaupt ausgetragen, der erste war 2015 in Niederösterreich. Rund 500 Zillenbesatzungen werden erwartet.

    Die Salzach habe eine schnellere Fließgeschwindigkeit als die Donau, sagt Reichl, der seit 1988 Zillenfahrer ist, und verspricht: "Wir werden viel üben." Das betrifft vor allem das Zillenfahren, damit die Acher zu den zwölf Besten des Landes gehören und sich so qualifizieren sowie dann gut abschneiden. Beim Organisieren haben sie bereits Erfahrung: 2008 fand der Landesbewerb in Ach statt, 2020 wieder. "Ich habe mich riesig gefreut", beschreibt Kaiser das Gefühl, als der Austragungsort bekanntgegeben wurde.

    Monika Raschhofer, 10.08.2017, 23:46 Uhr

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