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    Wetterfeste Pflanzen und Gäste bei Eröffnung der Landesgartenschau

    Wetterfeste Pflanzen und Gäste bei Eröffnung der Landesgartenschau

    KREMSMÜNSTER. Landeshauptmann Thomas Stelzer und die Ehrengäste werden heute nach der Eröffnung der Landesgartenschau im Kaisersaal des Stiftes Kremsmünster die Wintermäntel für den Rundgang über das 20 Hektar große Ausstellungsgelände brauchen.

    "Die Blumen leiden ein bisserl", sagte Abt Ambros Ebhart wenige Stunden vor der Eröffnung. Die Pflanzungen von 100.000 Blumenzwiebeln, 70.000 Frühjahrsblumen und 45.000 Sommerblumen haben bisher aber dem Wintereinbruch getrotzt.

    Zu sehen gibt es bei der Landesgartenschau "Dreiklang der Gärten" im Stift und am Markt Kremsmünster sowie auf Schloss Kremsegg viel: In dem Klostergarten ist das Feigenhaus aus dem 17. Jahrhundert eine Besonderheit. Das Gewächshaus, in dem die Benediktinerpatres einst die köstlich-süßen Südfrüchte pflanzten, ist das älteste in Europa erhaltene Gebäude dieser Art.

    Rutsche zum Freizeitgelände

    Für die Kinder wird es ein Riesenspaß, auf dem Hosenboden durch eine der längsten Plastikröhren über den Hang zum Marktgelände zu rutschen. An den Ufern des Kremsflusses wurde eine Freizeit-Oase geschaffen, die nach der Schau den Kremsmünsterern erhalten bleibt. Auf Schloss Kremsegg geht es nicht nur um Blütenpracht auf den Beeten. Im Eintrittspreis (Erwachsene 14,50 Euro, Kinder 3 Euro) inbegriffen ist auch ein Besuch im Museum für Musikinstrumente. Bei der Landesgartenschau, die bis 15. Oktober dauert, werden 250.000 Besucher erwartet.

    OÖN, 21.04.2017, 00:04 Uhr

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