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    "Unfassbar, dass Philipp nicht mehr ist"

    "Unfassbar, dass Philipp nicht mehr ist"

    BRAUNAU/LLORET DE MAR. Trauer um 21-jährigen Braunauer, der an der Costa Brava von einer Klippe stürzte und starb.

    Es hätte eine unbeschwerte Zeit vor dem Studienbeginn im Herbst werden sollen. Doch der Spanien-Urlaub an der Costa Brava nahm für einen jungen Innviertler ein tragisches Ende: Philipp W. aus Braunau stürzte in der Nacht auf Mittwoch im Urlaubsort Lloret de Mar von einer Klippe und starb.

    Wie bereits in den OÖNachrichten berichtet, war der 21-Jährige um etwa 3 Uhr morgens in der Nähe des Strands von Fenals unterwegs. Aus noch nicht geklärter Ursache stürzte der Absolvent der HTL Braunau etwa zehn Meter über einen Abhang auf einen Gehweg. Wie mehrere lokale Medien online schrieben, beobachteten Zeugen den tragischen Vorfall und sahen, wie der Braunauer über einen Zaun geklettert war, bevor er in die Tiefe stürzte. Philipp W. dürfte beim Eintreffen der Einsatzkräfte noch am Leben gewesen sein, verstarb Medienberichten zufolge aber kurze Zeit später.

    Wie es zur Tragödie kommen konnte, wird derzeit untersucht, bestätigt das Außenministerium auf Anfrage. "Es wird noch eine Obduktion durchgeführt, die Erkenntnisse bringen soll", sagt Thomas Schnöll, Außenamtssprecher. Das Außenministerium stehe mit den Angehörigen in Kontakt. Tief betroffen und schockiert sind Freunde und Bekannte des 21-Jährigen, der sich seit 2015 beim Roten Kreuz engagierte und von September 2016 bis Mai 2017 im Zivildienst Sanitäter war.

    "Er war ein toller Sanitäter"

    "Philipp war ein wunderbarer Mensch, ein toller Sanitäter und sehr engagiert. Noch vor Kurzem hat er über seine Pläne, vom Studienanfang im Herbst, erzählt", sagt Herbert Markler, Rotkreuz-Bezirksrettungskommandant von Braunau. Auch sein Rotkreuz-Ausbildungsleiter David Stögmüller kann den Tod des engagierten Innviertlers nicht fassen: "Einfach unvorstellbar, dass er nicht mehr ist. Philipp war ein angenehmer, ruhiger und heiterer Kollege."

    Valentina Dirmaier und Stefan Minichberger, 12.08.2017, 06:01 Uhr

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