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    Unfall im Feierabendverkehr - keine Rettungsgasse gebildet

    LINZ. Nach einem Verkehrsunfall im Bereich des Autobahnknoten A1/A7 gegen 18 Uhr in Fahrtrichtung Salzburg wurden zwei Autofahrer verletzt. Die Einsatzkräfte mussten wegen fehlender Rettungsgasse als Geisterfahrer zum Unfallort.

    Ein 27-Jähriger aus Sierning musste auf Höhe Ansfelden wegen des starken Verkehrs hinter einem Kastenwagen stark abbremsen. Ein nachkommender 51-jähriger Lkw-Fahrer aus Linz dürfte das zu spät bemerkt haben und ist dem 27-Jährigen in das Heck gekracht.

    Was zur Folge hatte, dass der Pkw auf den vor ihm fahrenden Transporter eines 40-Jährigen aus Linz geschoben wurde. Dieser prallte dadurch wiederum auf einen vor ihm fahrenden Lkw.

    Der 27-Jährige und der 40-Jährige wurden unbestimmten Grades verletzt und in den Med Campus III bzw. in das Unfallkrankenhaus Linz eingeliefert. Die beiden Lkw-Lenker blieben unverletzt. Die A1 war im Bereich der Unfallstelle für etwa eine Stunde gesperrt. Es bildete sich ein Rückstau von etwa 14 Kilometern.

    Ein Problem war auch, dass im Unfall- und Staubereich keine Rettungsgasse freigemacht wurde. Die Einsatzkräfte mussten als Geisterfahrer zum Unfallort fahren.

     

    Zuvor gab es schon einen Stau nach einem Unfall im Bindermichl Tunnel.

    nachrichten.at, 17.04.2018, 06:50 Uhr

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