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    Sahara-Sand

    Sahara-Staub bringt „Blutregen“ - Was Sie über das Phänomen wissen sollten

    Eine Autowäsche sollte man heute, Montag, lieber bleiben lassen, rät die Zentralanstalt für Meteorologie und Geodynamik (ZAMG). 

    Ein Tief über dem südlichen Mittelmeerraum verfrachtete am Sonntag viel Saharastaub sowie feuchtere und labile Luft Richtung Österreich. Solange es trocken bleibt, macht der Wüstensand keine Probleme. Erst wenn es regnet, werden vor allem Autobesitzer den Sand wahrscheinlich verfluchen. Denn dann geht er als sogenannter "Blutregen" nieder. Rötliche Schlieren sind die Folge. Bei Regen können die Staubpartikel ausgewaschen werden und danach als feine, rote Schicht auf der Oberfläche von Autos, Terrassen oder Dächern liegen bleiben. „Für alle die heute noch ihr Auto waschen wollten - spart euch die Mühe oder das Geld“, riet die ZAMG in einem Facebook-Posting:

    Für die menschliche Gesundheit ist der sogenannte "Blutregen" keine Gefahr. Sollten Autos mit Sand bedeckt sein, nicht wegwischen. Die Partikel wirken wie Schmirgelpapier und können den Lack zerkratzen. Am besten einfach abspülen.

    nachrichten.at, 16.04.2018, 09:39 Uhr

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