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    Flüchtiger nach Messerattacke in Auwiesen gefasst

    Flüchtiger nach Messerattacke in Auwiesen gefasst

    LINZ. Das Aufsehen war groß, als im Dezember ein 35-jähriger Kosovare im Einkaufszentrum Auwiesen im Süden von Linz seine ein Jahr jüngere Ehefrau niedergestochen und schwer verletzt hatte.

    Da befürchtet worden war, dass der Mann auch seinen Kindern etwas antun könnte, wurden Schule und Kindergarten in der Nähe von Polizisten umstellt. Doch der Mann war geflohen. Jetzt konnte er in Linz verhaftet werden.

    Es war ein "konkreter Hinweis", der auf die Spur des 35-Jährigen geführt hatte, wie Michael Hubmann vom Stadtpolizeikommando Linz sagte. Dazu hatten sich die Ermittler auch "frühere Verhaltensmuster" des Ehepaares zu Nutze gemacht. Denn beide waren der Polizei bekannt.

    Gemeinsam mit Einsatzkräften der Cobra und des Landeskriminalamtes Linz wurde der 35-Jährige am Linzer Hauptbahnhof widerstandslos festgenommen. Er war mit einem Bus aus Prag gekommen.

    Aussage verweigert

    Wo genau sich der Verdächtige seit der Messerattacke auf seine Frau genau aufgehalten hatte, ist noch unklar. Bei den Vernehmungen hat der Mann bis gestern jede Aussage verweigert. Auch zum Motiv der Tat schweigt er.

    Polizei und Staatsanwaltschaft gehen davon aus, dass die bevorstehende Trennung den Streit zwischen den beiden eskalieren ließ. Die durch die Messerstiche schwer verletzte Ehefrau befindet sich mittlerweile auf dem Weg der Besserung. (sc)

    13.01.2018, 00:04 Uhr

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