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    Asylwerber onanierte laut Zeugen im Kinderbecken

    VÖCKLABRUCK. Wegen einer öffentlichen unzüchtigen Handlung ermittelt die Polizei gegen einen Asylwerber. Der 29-Jährige sagt, er habe sich nur gekratzt.

    Laut Zeugen soll der junge Mann im Hallenbad Vöcklabruck beim Kinderbecken onaniert haben. Wie die Polizei am Mittwochabend mitteilte, soll der 29-jährige Afghane am Dienstag gegen 18 Uhr vor mindestens 15 Personen, darunter mehrere Kleinkinder, öffentlich sexuelle Handlungen an sich vorgenommen zu haben. 

    Simone Zaunmair, Geschäftsführerin der städtischen Kultur und Freizeit GmbH, die das Hallenbad betreibt, sagt auf Anfrage der OÖNachrichten: Eltern sei am Dienstag aufgefallen, dass ein junger Mann unter Wasser Hand an sich gelegt habe. Der alarmierte Bademeister setzte den Asylwerber vor die Tür und erteilte ihm Hausverbot. 

    "Unsere Bademeister sind sehr sensibilisiert", sagt Zaunmair. Man habe deshalb sofort reagiert und sei rechtzeitig eingeschritten. Die Hallenbadbetreiber haben gestern Anzeige erstattet. "Zeugen bestätigen diese Schilderung", sagt Hermann Krenn vom Bezirkspolizeikommando, der "ein paar Ungereimtheiten" sieht. So sei die Anzeige erst am nächsten Tag erfolgt. Der mutmaßliche Täter bestreitet den Vorfall und rechtfertigte sich damit, dass er sich wegen eines Ausschlags gekratzt hätte. Er wird der Staatsanwaltschaft Wels angezeigt, so die Polizei in einer Aussendung. 

    Ein besorgter Vater, dessen Töchter Zeugen dieses "abartigen Erlebnisses" wurden, meint dazu: "Ich werde jetzt sicher in Schwimmbädern meine Kinder nie aus den Augen verlieren!" (gh)

    nachrichten.at, 17.05.2018, 06:58 Uhr

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