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    Bilder Wohnhausbrand Mondsee/Innerschwandt

    Acht Feuerwehren bei Großeinsatz

    INNERSCHWAND. Asche in einem Plastikkübel löste am Donnerstag in Innerschwand (Bezirk Vöcklabruck) einen Brand in einem Mehrparteienhaus aus.

    Beim Eintreffen der Polizei standen bereits ein Teil des Wohnhauses und der angrenzende Holzschuppen in Vollbrand.

    Wie sich bei den Ermittlungen herausstellte, hatte eine 59-jährige Bewohnerin am Vormittag beim Schuppen Asche in einen Kunststoff-Kübel geschüttet und diesen mit einem Deckel geschlossen. Um 15:30 hörte ein 76-jähriger Hausbewohner einen Knall und bemerkte, dass Stichflammen aus dem Kübel auf den Holzschuppen übergriffen. Der Mann verständigte sofort die Feuerwehr. 

    Im verschlossenen Kunststoff-Behältnis hatten sich vermutlich noch Glutreste befunden. Durch die Hitze der Glut begann der Kübel zu schmelzen. Sauerstoff gelang hinzu, wodurch es zu einer Stichflamme kam. Die Stichflamme setzte daraufhin den Holzschuppen, in dem trockenes Holz gelagert war, in Brand. Das Feuer griff auf das danebenliegende Wohnhaus über. 

    Acht Feuerwehren standen im Einsatz. „Wir konnten zwei Drittel des Hauses retten“, sagt Einsatzleiter Herbert Wesenauer, Kommandant der Freiwilligen Feuerwehr Innerschwand. Verletzt wurde niemand: "Es war eine Person im Haus, sie konnte sich alleine ins Freie retten." Um 17.30 Uhr konnte Brand Aus gegeben werden. Es waren 70 Mitarbeiter der Feuerwehr im Einsatz. Die Höhe des Schadens ist derzeit noch unbekannt. 

    nachrichten.at, 20.04.2017, 18:33 Uhr

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