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    34 Autos in Linz demoliert: Verdächtiger ausgeforscht

    LINZ. Einen 37-jährigen Iraker, der in Linz insgesamt 34 Autos schwer beschädigt haben soll, hat die Polizei ausgeforscht. 

    Der Verdächtige, ein Asylwerber aus dem Irak, befand sich in Vordernberg (Steiermark) in Schubhaft. Doch während eines Krankenhausaufenthalts in Leoben gelang ihm am 10. April die Flucht, und er tauchte in Linz unter. Am 22. April wurde er in der Landeshauptstadt wieder festgenommen. Während er sich hier aufhielt, wurden in der Innenstadt eine größere Zahl an Autos demoliert. Eine engagierte Polizistin konnte zwischen dem Verdächtigen und den Beschädigungen einen Zusammenhang herstellen. 

    Der Mann ist geständig. Als Motiv gab er an, er sei bei den Taten stark betrunken gewesen. „Allerdings wurde einmal direkt nach einer Tat ein Alkoholtest durchgeführt, bei dem der Mann 0,0 Promille hatte“, sagt Abteilungsinspektor Franz Siegl. Insgesamt entstand ein Schaden von 45.000 Euro. Der Iraker befindet sich derzeit wieder in Vordernberg in Schubhaft. 

    Auch eine Jugendbande, die für 47 Delikte verantwortlich ist, wurde ausgeforscht. Mehr dazu hier.

    16.05.2018, 11:06 Uhr

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