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    Hagenberg: "Lebenswerk nicht zerstören!"

    Hagenberg: "Lebenswerk nicht zerstören!"

    LINZ / HAGENBERG. LH-Stellvertreter Michael Strugl appelliert an Softwarepark-Gründer, nicht mehr querzuschießen.

    "In fünf Jahren ist der Softwarepark Hagenberg ein Zentrum für IT-Security, das international renommiert ist und Spitzenforschung mit Wissenstransfer und Ausbildung kombiniert", sagt Michael Strugl.

    Der für Wirtschaft und Forschung zuständige Landeshauptmann-Stellvertreter gibt sich zuversichtlich, dass die Konzentration auf dieses Thema richtig ist. Bis Ende März solle auch feststehen, wer den Softwarepark als Forschungs-Manager führen wird. "Und damit das klar ist, das wird kein Hausmeister", sagt Strugl und spielt damit auf einen Vorwurf von Softwarepark-Gründer und Professor Bruno Buchberger an.

    An Buchberger richtet Strugl auch den Appell, "sein Lebenswerk nicht zu zerstören, indem man gegen alles ist, was jetzt kommt".

    Wie berichtet, haben sich Buchberger und andere gegen einen Manager an der Spitze des Parks ausgesprochen, sie bezweifeln, dass IT-Security reicht, um Hagenberg wieder den alten Glanz zu verleihen. Letzteres glaubt Strugl sehr wohl. "Das Thema wird immer wichtiger. Mit dem IT-Sicherheitsexperten René Mayrhofer, der derzeit befristet bei Google arbeitet, kommt ein Wissenschafter bald wieder zurück an die JKU." Dazu wird, wie berichtet, ein eigener Lehrstuhl zu diesem Thema besetzt. "Und an der FH in Hagenberg wird IT-Security schon länger intensiver gelehrt", sagt Strugl. Die Zusammenarbeit zwischen dem JKU-Campus und Hagenberg solle insgesamt intensiviert werden.

    Der Politiker geht davon aus, dass in fünf Jahren auch die Infrastruktur so weit aufgebaut wurde, dass sich neue innovative Unternehmen ansiedeln konnten. 

    (dm), 15.02.2018, 00:04 Uhr

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