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    Volkswagen verstärkt E-Mobilität 

    WOLFSBURG. Volkswagen beschleunigt bei der Elektromobilität. Bis Ende 2022 will der deutsche Autobauer weltweit an 16 Standorten batteriebetriebene Fahrzeuge produzieren, kündigte VW heute, Dienstag, bei der Präsentation der Jahresbilanz an.

    Aktuell werden im Konzern an drei Standorten E-Fahrzeuge gebaut, bereits in zwei Jahren sollen dafür neun weitere Werke eingerüstet sein. Um für den massiven Ausbau der Elektromobilität die nötigen Batteriekapazitäten zu sichern, seien bereits Partnerschaften mit Herstellern für Europa und China vereinbart worden. Das bisher beauftragte Volumen belaufe sich auf rund 20 Milliarden Euro. Für Nordamerika stehe die Lieferantenentscheidung kurz bevor.

    Volkswagen hatte bereits vor einiger Zeit angekündigt, bis zum Jahr 2025 bis zu drei Millionen E-Autos zu bauen und 80 neue elektrifizierte Konzernmodelle auf den Markt zu bringen. Zu den acht E-Autos und Plug-in-Hybriden, die der Konzern bereits im Programm hat, kommen im laufenden Jahr neun weitere neue Fahrzeuge hinzu. - drei davon reine E-Fahrzeuge. Zugleich investieren die Niedersachsen weiter in den Verbrennungsmotor. "Allein 2018 fließen fast 20 Milliarden in unser konventionelles Fahrzeug- und Antriebsportfolio; über die nächsten fünf Jahre sollen es in Summe über 90 Milliarden Euro sein", sagte Konzernchef Matthias Müller.

    Vorstandsbezüge stieg um ein Drittel

    Seine Gesamtvergütung kletterte im vergangenen Jahr auf 10,14 Millionen Euro, wie aus dem am Dienstag veröffentlichten Geschäftsbericht hervorgeht. 2016 verdiente er - noch nach dem alten Vergütungssystem - rund 7,3 Millionen Euro. Müller erhielt 2017 deutlich mehr als Daimler-Chef Dieter Zetsche, der auf vergleichbarer Basis auf 8,6 Millionen Euro kam.

    Insgesamt stiegen die Vorstandsbezüge bei Volkswagen um fast ein Drittel auf gut 50 Millionen Euro. Seit dem vergangenen Jahr gilt ein neues Vergütungssystem. Der Aufsichtsrat hat das Gehalt des Vorstandschefs bei 10 Millionen Euro gedeckelt, die übrigen Vorstandsmitglieder sollen nicht mehr als 5,5 Millionen Euro erhalten. Bonuszahlungen sind künftig vom Aktienkurs abhängig und orientieren sich stärker am Kapitalmarkt. Damit folgt VW einer Empfehlung des Deutschen Corporate Governance Kodex und reiht sich bei der Maximalvergütung in die Reihe anderer Dax-Konzerne ein.

    Dass Müllers Bezüge dennoch 10 Millionen Euro übersteigen, liegt nach Unternehmensangaben daran, dass in diesem Betrag Nebenleistungen und Versorgungsansprüche mit enthalten sind. Ohne diese Vergütungsbestandteile flossen dem Konzernchef rund 9,5 Millionen Euro zu. Volkswagen hatte den operativen Gewinn im vergangenen Jahr auf 13,8 Milliarden Euro fast verdoppelt.

    nachrichten.at/apa, 13.03.2018, 10:48 Uhr

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