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    Tesla: Musk setzt Rotstift an und gerät unter Druck

    Tesla: Musk setzt Rotstift an und gerät unter Druck

    PALO ALTO. Die Entscheidung sei "schwierig, aber notwendig". So begründete Tesla-Chef Elon Musk in einem E-Mail an seine Mitarbeiter den Entschluss, neun Prozent der Belegschaft zu feuern.

    Es gebe die "Notwendigkeit, Kosten zu senken und profitabel zu werden", schrieb der Geschäftsführer des kalifornischen Elektroauto-Konzerns.

    Der Kahlschlag betreffe vor allem doppelt besetzte und überflüssig gewordene Jobs, die während der vergangenen Jahre entstanden seien. Wie viele Mitarbeiter betroffen sind, ist noch nicht klar. Aus dem jüngsten Jahresbericht von Tesla geht hervor, dass das Unternehmen Ende 2017 rund 37.500 Mitarbeiter hatte. Damit fielen mehr als 3000 Jobs weg. Betroffene Beschäftigte sollen noch diese Woche informiert werden, heißt es.

    Noch nie Gewinne gemacht

    Der Druck auf Musk wird mit den Kündigungen nicht weniger. In seiner 15-jährigen Geschichte schrieb das Unternehmen noch nie schwarze Zahlen. Zudem gibt es Probleme bei der Produktion des Model 3.

    OÖN, 14.06.2018, 00:04 Uhr

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