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    Strom: Fallstricke beim Anbieterwechsel

    LINZ. Die Liberalisierung des Strommarktes hat einiges in Bewegung gebracht. Und tatsächlich können sich Stromkunden durch das Wechseln des Anbieters sparen. Das Wirtschaftsministerium veröffentlicht das Sparpotenzial monatlich.

    Allerdings sollte man sich nicht nur vor dem Wechsel genau erkundigen, sondern auch danach genau beobachten, wie sich die Preise auf dem Markt entwickeln. Vor allem sollte man die Fristen nicht versäumen. Denn nach einem Jahr werden zunächst zu günstige Angebote plötzlich massiv teuer. Da manche Makler mit den Firmen zum Teil Abkommen haben, die Neukunden im Folgejahr nicht anzugehen, übersehen manche den Wechsel. Manche Anbieter verschenken im ersten Jahr den Strom und holen sich das Geld im zweiten Jahr zurück. In einem Fall gab es Steigerung von 0,5 auf 9,99 Cent je Kilowattstunde. Der Vergleich macht sicher. Sind die Preise aber sehr niedrig und steckt kein größerer Anbieter dahinter (nachzulesen auf der Seite von E-Control), ist Vorsicht geboten.

    Dietmar Mascher, 19.04.2017, 00:04 Uhr

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