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    Rosenbauer hat nach schwachem Jahr 2017 wieder volle Auftragsbücher

    LEONDING. Die vorläufigen Zahlen für das Geschäftsjahr 2017 sind beim Feuerwehrausstatter Rosenbauer wie erwartet schwach ausgefallen. Der Umsatz sank von 870,8 auf 848,7 Millionen Euro, das Betriebsergebnis noch stärker von 47 auf 25,6 Millionen Euro.

    Das gab das Unternehmen am Dienstag bekannt.

    Für das laufende Geschäftsjahr sind die Vorzeichen deutlich besser. Der Auftragsstand lag zu Jahresbeginn bei 882,6 Millionen Euro, um 19 Prozent über dem Wert des Jahres davor. „Wir gehen von einer Umsatz- und Ergebnisverbesserung aus“, sagt Vorstandsvorsitzender Dieter Siegel im Gespräch mit den OÖNachrichten. Derzeit seien sämtliche Werke voll ausgelastet. In Leonding sei derzeit die Auslastung so gut, dass man nach dem Personalabbau im Vorjahr heuer wieder Leute einstellt. „Bis zu 100 Mitarbeiter mehr könnten es werden“, sagt Siegel.

    Vor allem in den großen Märkten USA und Deutschland laufe es derzeit gut. Es gebe hier keinen Spardruck. „Niemand setzt hier den Rotstift bei der Sicherheit an“, sagt Siegel. In den USA sei es gelungen, den Marktanteil um einen Prozentpunkt zu steigern. „Das macht gleich so viel aus wie ein kleiner Ländermarkt in Europa“, so der Rosenbauer-Chef.

    Großaufträge gab es beispielsweise aus den Niederlanden, wo der Flughafenbetreiber Royal Schiphol Group 18 Löschfahrzeuge im Wert von 22 Millionen Euro bestellte. In Deutschland orderte das Bundesamt für Bevölkerungsschutz und Katastrophenhilfe 108 Fahrzeuge. Darüber hinaus besteht die Option zur Lieferung von weiteren 198 Fahrzeugen in den Jahren 2018 bis 2020.

    Die endgültigen Zahlen für das abgelaufene Geschäftsjahr 2017 will Rosenbauer am 6. April bekanntgeben. (hn)

     

    OÖN, 13.02.2018, 09:33 Uhr

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