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    IFN will den Umsatz bis 2025 auf eine Milliarde Euro verdoppeln

    IFN-Holding will bis 2025 Umsatz auf eine Milliarde verdoppeln

    LINZ/TRAUN. Im Vorjahr hat das Internationale Fensternetzwerk (IFN) den Umsatz erstmals auf mehr als 500 Millionen Euro steigern können.

    Im Vorjahr hat das Internationale Fensternetzwerk (IFN) den Umsatz erstmals auf mehr als 500 Millionen Euro steigern können. Die Unternehmensgruppe hat aber ungleich größere Pläne: „Es ist eine Mischung aus Ziel und Vision, aber bis 2025 wollen wir die Umsatz-Milliarde erreichen“, sagte Miteigentümer und Unternehmenssprecher Christian Klinger am Donnerstag bei der Bilanzpressekonferenz in Linz.

    Einen großen Schritt in Richtung Wachstum macht das Unternehmen gerade. Die IFN-Holding ist derzeit dabei, den finnischen Fensterbauer Skaala Oy zu 80 Prozent zu übernehmen, die OÖN berichteten. Das Unternehmen beschäftigt rund 350 Mitarbeiter und setzte in seiner besten Zeit fast 100 Millionen Euro um.

    Wachsen will IFN aber nicht um jeden Preis. Die Erträge müssten stimmen, sagte Klinger. Im Vorjahr betrug das Ergebnis vor Zinsen und Steuern (Ebit) 25,3 Millionen Euro. Beim Ebitda (Ergebnis vor Zinsen, Steuern und Abschreibungen) strebe man eine Quote von zwölf Prozent des Umsatzes an. Derzeit liege man bei rund zehn Prozent. Die Betriebsleistung steigerte die IFN-Holding im Vorjahr um 3,4 Prozent auf 512 Millionen Euro. Der konsolidierte Umsatz stieg um 1,5 Prozent auf 502 Millionen Euro.

    Finanzvorstand Johann Habring verwies auch auf den Anstieg des Eigenkapitals. Die Quote beträgt derzeit 59 Prozent.

    „Wir haben unser Eigenkapital in den vergangenen zehn Jahren verdreifacht“, sagte Habring. Das gebe dem Unternehmen eine enorme Stärke. „Wir müssen keine Bank fragen, wenn wir investieren wollen“, sagte Habring. Im Vorjahr investierten die Töchter der IFN-Holding 27,1 Millionen Euro, heuer sollen es rund 40 Millionen Euro werden.

    Die Firmen der Unternehmensgruppe, allen voran der Fensterbauer Internorm, entwickelten sich „zufriedenstellend“. Deutlich zulegen konnte vor allem der Fassadenbauer GIG mit Sitz in Attnang-Puchheim. Der glänze mit einer „hervorragenden Auftragslage“ und einer Steigerung der Betriebsleistung um neun Prozent. Ein Trend, der sich heuer fortsetzen soll. Für das Jahr 2018 soll die Betriebsleistung bei Vollauslastung um 15 Prozent auf 44 Millionen Euro gesteigert werden.

    Stolz sind Klinger und Habring vor allem auf prestigeträchtige Großprojekte wie etwa ein Erweiterungsbau des Verlagshauses Axel Springer in Berlin. GIG ist auch traditionell stark in London engagiert. Damit wird der Brexit ein Thema. „Aber bisher merken wir davon gar nichts“, sagte Klinger. (hn)

    17.05.2018, 13:05 Uhr

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