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    Hervis erstmals mit mehr als 500 Millionen Euro Umsatz

    WALS. Die Sporthandelskette Hervis steigerte im Vorjahr ihren Umsatz um 5,2 Prozent auf 520 Millionen Euro. In Österreich wuchs die Spar-Tochter über dem Branchendurchschnitt. Das gab Hervis-Chef Alfred Eichblatt heute, Dienstag, bekannt.

    „Wir haben den positiven Trend der Vorjahre fortgesetzt“, sagte Eichblatt im Gespräch mit den OÖNachrichten. „Das Jahr ist gut gelaufen, und der kalte und schneereiche Dezember hat uns nochmal Auftrieb gegeben.“ 

    Der Gesamtumsatz der Sporthandelskette betrug 520 Millionen Euro, in den Ländern Österreich, Deutschland, Slowenien, Ungarn, Tschechien, Kroatien und Rumänien. Das bedeutet ein Plus von 5,2 Prozent im Vergleich zum Vorjahr. In Österreich wuchs die Spar-Tochter um 6,5 Prozent und liegt nun bei etwas mehr als 300 Millionen Euro Umsatz. Das Wachstum sei höher gewesen als im Branchenschnitt, behauptet Eichblatt. „Die anderen haben um 2,5 Prozent zugelegt, wir waren deutlich besser.“ 

    Hervis eröffnete im vergangenen Jahr in der Gruppe zehn neue Standorte. Es sind nun insgesamt 210. Heuer sollen zwölf neue Filialen dazukommen, davon je sechs in Österreich und Rumänien. Anfang März sperrte eine Filiale in Gmunden auf, am 26. April eröffnet Hervis einen Standort in Eisenstadt. „Die anderen vier folgen in der zweiten Jahreshälfte“, kündigt der Hervis-Geschäftsführer an. 

    Filialen in „Body Labs“ umfunktioniert

    Nicht nur bei der Zahl der Filialen, sondern auch bei deren Ausstattung nimmt Hervis Veränderungen vor. 17 Filialen bieten bereits jetzt eine „Kompetenzzone Body Lab“ an. Dort können sich Kunden Sportartikel individuell anpassen lassen. Durchgeführt werden etwa 3-D-Fußvermessungen, Sohlen- und Skischuhanpassungen oder Wadenvermessungen. Die Nachfrage sei sehr stark, sagt Eichblatt. Deshalb rollt Hervis das Service bis Jahresende flächendeckend aus. 

    Festhalten will Hervis weiterhin am Konzept „Mieten statt kaufen“. Dies unterscheide das Unternehmen von den Konkurrenten, so Eichblatt. Zusätzlich soll es vermehrt Services geben, die speziell auf den Kunden zugeschnitten sind. Dabei handle es sich zum Beispiel um Leihski, die direkt ins Hotel am Urlaubsort gebracht werden. Das sei derzeit bei den 14 Skiverleih-Stationen in Österreich möglich. „Wir müssen mit dem Kunden mit. Was vor drei Jahren innovativ war, ist heute selbstverständlich. Und was heute innovativ ist, ist in drei Jahren selbstverständlich“, sagt Eichblatt. 

    nachrichten.at/rom, 13.03.2018, 11:00 Uhr

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