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    Wildschweine machen die Grenzregion unsicher – großer Schaden für Bauern

    Schulbesuch endete für Wildschweine in Japan tödlich

    KYOTO. Zwei Wildschweine haben in einer Schule der westjapanischen Stadt Kyoto für Chaos gesorgt.

    Auf Fernsehbildern war zu sehen, wie eines der beiden Tiere in eine Klasse eindringt, auf der Suche nach einem Weg ins Freie durch den Raum rast und schließlich mit der Schnauze gegen ein Fenster prallt. Der zweite Eindringling nahm vor den Augen verblüffter Schüler ein Bad im Außenpool.

    "Ich war völlig baff", berichtete einer der Schüler dem Sender Nippon TV. Die beiden Tiere seien "super schnell" gewesen. Nach Angaben des Rundfunksenders NHK hielt die Schule gerade Zwischenprüfungen ab, diese mussten kurzzeitig unterbrochen werden.

    Mit Elektroschockpistolen betäubt

    Die beiden Wildschweine wurden schließlich mit Elektroschockpistolen betäubt, sagte ein Vertreter der Stadtverwaltung am Donnerstag. Sie hätten ihren unfreiwilligen Schulbesuch nicht überlebt.

    In den ländlichen Gebieten Japans dringen Wildschweine in jüngster Zeit immer häufiger in die Städte vor. Grund ist nach Angaben von Experten, dass die anhaltende Urbanisierung ihre natürlichen Lebensräume immer stärker einschränkt.

     

    nachrichten.at/apa, 07.12.2017, 11:38 Uhr

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