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    Isländisches "Einhorn" entging dem Schlachter

    REYKJAVIK. Ein Schafsbock, dessen Hörner zu einem zusammengewachsen sind, hat es in Island zu Berühmtheit gebracht.

    Das Tier mit dem Namen Einhyrningur (Einhorn) sollte eigentlich geschlachtet werden, weil es für die Zucht zu schwach ist. Großer Protest hat das verhindert.

    Die Besitzer in Skaftarhreppur haben nun beschlossen, das Schaf für einen guten Zweck zu versteigern. Das berichtete die isländische Zeitung "Morgunblaðið" am Mittwoch.

    Der Widder war zum ersten Mal in der Weihnachtszeit in den Bergen gesichtet worden. Offenbar war er von seiner Herde getrennt worden und deshalb nicht ins Winterquartier gekommen. Ein Schaf mit nur einem Horn war auch für die Bauern in Island ein Unikum und so wurde das "Einhorn" zum Dorfgespräch.

    Weil die Besitzer keine Verwendung für den Schafsbock haben, wollte der Zoo in Reykjavik ihn gern übernehmen. Doch die Veterinärvorschriften verbieten, dass das Tier seine Schutzzone verlässt. Nun hoffen die Besitzer, dass ein anderer Bauer in der Region das Einhorn ersteigert.

    nachrichten.at/apa, 12.10.2017, 20:32 Uhr

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