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    Nintendo und die Kunst des Recyclings

    Nintendo und die Kunst des Recyclings

    KYOTO. Die Japaner dürften an einer kleineren Version der "Switch" arbeiten.

    Etwa zwei Monate ist es nun her, dass Nintendo seine Hybridkonsole mit dem Namen "Switch" auf den Markt gebracht hat. Doch wer nun denkt, dass die Gerüchteküche des Konzerns seitdem nicht mehr brodelt, der irrt.

    Schenkt man nämlich einigen Analysten Glauben, sollen die emsigen Japaner schon wieder an einer kleineren Version ihrer aktuellsten Konsole arbeiten – der "Switch Mini". Diese soll bereits 2018 erscheinen und weniger als 200 US-Dollar kosten. Das schlankere Design und das Weniger an Gewicht brächten den Vorteil, dass Kinder die "Switch Mini" besser bedienen könnten. Außerdem soll die Konsole durch dieses Facelift noch etwas portabler werden. Das Wiederverwerten dürfte sich in Nintendos heiligen Hallen in den vergangenen Jahren zur Gewohnheit entwickelt haben. Waren es am Anfang noch einzelne Spiele (unter anderem Star Fox 64 3D oder die Zelda Titel Link’s Awakening DX, Ocarina Of Time 3D, Majora's Mask 3D, The Windwaker HD und Twilight Princess HD), sind es heute Konsolen, die in kleinerer und leistungsstärkerer Form wieder auf den Markt gebracht werden.

    Klein und äußerst potent

    Den Anfang machte vergangenes Jahr die Miniaturversion des Nintendo Entertainment Systems (NES), Wie aus dem Nichts präsentierten die Japaner der Welt die "NES Classic Edition" nur wenige Monate vor dem Veröffentlichungstermin am 11. November. Und das Ergebnis war erfreulicher, als man sich in der Chefetage wahrscheinlich zu hoffen traute. Denn bereits wenige Wochen nach der Markteinführung war der offizielle Emulator mit 30 vorinstallierten Spielen restlos ausverkauft.

    Doch anstatt die Produktion zu erhöhen, stampfte Nintendo die Miniaturkonsole ohne Rücksicht auf Verluste wieder ein. Die offizielle Begründung: "Die Konsole war nie als langfristiges Produkt geplant." Die Vermutung: eine mögliche Kannibalisierung. Gerüchteweise dürfte der japanische Konzern bereits am Nachfolger dieser Konsole, nämlich einer Mini-Version des Super Nintendo Entertainment Systems (SNES), arbeiten.

    Florian Meingast, 29.04.2017, 00:04 Uhr

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