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    Viel Liebe, viel Arbeit: Fürst Albert II. wird 60

    Viel Liebe, viel Arbeit: Fürst Albert II. wird 60

    Fürst Albert II. spart mit spektakulären Auftritten. Monacos Staatschef absolviert im Heimatland und auf der ganzen Welt eher diskret Hunderte Termine im Jahr.

    Seinen 60. Geburtstag am kommenden Mittwoch nimmt der bisweilen zurückhaltend Wirkende zum Anlass, um für sein Herzensanliegen zu werben: den Umweltschutz. Albert regiert seit zwölf Jahren und ist längst aus dem Schatten seines Vaters Rainier III. getreten. Dabei verfolgt er klare Ziele. Er bemüht sich, das Jetset-Paradies an der Riviera vom Schmuddel-Image eines Steuerparadieses zu befreien. Der Staatschef versucht, sich modern und aufgeschlossen zu geben. Er könne sich durchaus vorstellen, sein Amt irgendwann vorzeitig abzugeben – also nicht bis zu seinem Tod Staatsoberhaupt zu bleiben, bekannte er in einem Interview.

    Kinder veränderten sein Leben

    Als Sohn von Hollywood-Schönheit Grace Kelly weiß Albert, wie es ist, im Scheinwerferlicht zu stehen. Er studierte in den USA und wurde seit Ende der 1980er-Jahre immer stärker in die Verwaltung des Kleinstaats eingebunden. Als er nach dem Tod seines Vaters 2005 die Amtsgeschäfte übernahm, zog er auch einen Strich unter sein bis dahin eher flatterhaftes Privatleben und erkannte zwei uneheliche Kinder an. Zu Alberts 50. Geburtstag wartete sein Zwergstaat noch sehnsüchtig auf Hochzeit und Nachwuchs des Regenten. Inzwischen hat er diese Erwartungen erfüllt und ist damit gewissermaßen auch endgültig in seine Regenten-Rolle geschlüpft: Bilderbuchhochzeit mit Fürstin Charlène 2011, Geburt von Erbprinz Jacques und Zwillingsschwester Gabriella drei Jahre später. Die Geburt der Zwillinge habe sein Leben völlig verändert, sagt Albert.

    12.03.2018, 00:04 Uhr

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