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    Baumgartner antwortet Milborn: "Das ist ja fast pervers"

    WIEN. Ihm Sexismus und Frauenfeindlichkeit zu unterstellen sei "grenzwertig, ja fast schon pervers", schreibt Felix Baumgartner an Puls-4-Info-Chefin Corinna Milborn.

    Die Einladung zu einer Diskussion über sein Frauenbild, die ihm Milborn vergangene Woche gestellt hatte, will er nur unter Bedingungen annehmen. Der Extremsportler hatte mit einem Posting für Aufregung gesorgt, in dem er eine Werbekampagne für einen Unterwäsche-Hersteller verteidigte und Milborn dabei sexistisch angriff. Nun schlug er eine Diskussion auf "Servus TV" vor.

    "Geben Sie sich sportlich Frau Milborn und probieren Sie es doch mal mit einem Auswärtsspiel", will Baumgartner das von Milborn geforderte Gespräch auf den Sender seines Stratosphären-Sprung-Sponsors "Red Bull" verlagern. In seinem aktuellen Posting auf Facebook von Montagnachmittag schlägt er unter anderem als weitere Teilnehmer auch noch die Marketing-Verantwortlichen des Unterwäsche-Herstellers vor, der mit einem Werbe-Sujet den Streit entfacht hatte.

    Dieser Beitrag war der Stein des Anstoßes:

    Gleichzeitig wirft der Extremsportler Milborns Sender "Puls 4" ebenfalls Sexismus vor - nämlich aufgrund der dort ausgestrahlten Sendung "Austria's next Topmodel". Aufgrund diverser in der TV-Show gefallener Aussagen könnte man die These aufstellen, dass eine einzelne ausgestrahlte Folge so viel Sexismus enthalte, wie alle von der Unterwäsche-Firma affichierten Plakate der letzten 100 Jahre, meinte der Extremsportler. Er fordert von Milborn daher "etwas kritische Selbstreflektion".

    "Mir jedoch Sexismus und Frauenfeindlichkeit zu unterstellen ist grenzwertig, ja fast schon pervers", empörte sich Baumgartner - mit Verweis auf seine Bekanntschaften zu erfolgreichen Frauen sowie seiner eigenen Lebensgefährtin. "Mir ging es vor allem darum, mit einer polarisierenden Aussage auf diese aktuell herrschende Doppelmoral in der Medienlandschaft hinzuweisen", rechtfertigte er sein Posting.

    Doppeldeutigkeiten kann Baumgartner dennoch nicht lassen. In seinem Posting meint er zu Milborns Internet-Aktivitäten: "So etwas nennt man Selbstbefriedigung in den sozialen Netzwerken."

    Den ganzen Beitrag lesen Sie hier: 

     

    Der Beitrag von Corinna Milborn: 

    nachrichten.at/apa, 24.04.2017, 18:06 Uhr

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