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    Kalliauer tritt bei Arbeiterkammer-Wahl 2019 an

    LINZ. Der Präsident der Arbeiterkammer Oberösterreich stellt sich im Frühjahr 2019 der Wiederwahl.

    Bereits im April berichteten die OÖN, dass der 64-Jährige erneut für die Fraktion Sozialdemokratischer Gewerkschafter (FSG) kandidieren soll. Nach dem erweiterten Landesvorstand am heutigen Donnerstag ist Kalliauers Antreten nun beschlossene Sache.

    "In Zeiten, in denen massive Angriffe auf die Arbeitnehmer und ihre Interessenvertretung an der Tagesordnung stehen, in denen die Pflichtmitgliedschaft der Arbeiterkammer zur Diskussion steht, braucht es eine erfahrene, anerkannte Persönlichkeit an der Spitze", so FSG-Landesvorsitzender Andreas Stangl, der selbst immer wieder als möglicher Kalliauer-Nachfolger im Gespräch war. Kalliauer selbst gab sich kämpferisch: "Es wird eine entscheidende Wahl für die Arbeitnehmer, schließlich geht es nicht nur um die AK, sondern auch um unsere Sozialversicherung", so der amtierende AK-Präsident.

    Kalliauer wurde 1976 als junger Jurist vom damaligen AK-Präsidenten Fritz Freyschlag in die Kammer geholt. 2003 folgte Kalliauer Hubert Wipplinger als oberösterreichischer AK-Präsident. In seiner Präsidenten-Ära scheute er keine Konflikte, weder mit dem Landeshauptmann noch mit Industrie oder Wirtschaftskammer.

    Bei der bisher letzten Arbeiterkammer-Wahl im Jahr 2014 erreichte die FSG unter ihm als Spitzenkandidat 65,5 Prozent der Stimmen.

    Anfang 2016 übernahm Kalliauer auch interimistisch die Funktion des SPÖ-Landeschefs, nachdem Reinhold Entholzer wegen interner Querelen kurz vor dem Parteitag seinen Rücktritt angekündigt hatte. Kalliauer blieb bis Juni 2016 SPÖ-Chef und übergab dann an Birgit Gerstorfer.

    nachrichten.at, 07.12.2017, 12:08 Uhr

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