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    Doppelstaatsbürgerschaften - FPÖ übergab Daten an Innenministerium

    WIEN. Die FPÖ hat am Mittwochnachmittag einen Datenstick mit insgesamt rund 100.000 Namen von möglichen türkischen Wahlberechtigten in Österreich an das Innenministerium übermittelt.

    Das bestätigte das Ministerium auf Nachfrage der APA.

    Das Innenministerium hat den Datensatz vervielfältigt und "umgehend" die zuständigen Staatsbürgerschaftsbehörden - die Landesregierungen - informiert. "Die vollständigen Daten werden allen Ländern übermittelt, damit diese in ihrem Verantwortungsbereich die entsprechenden Feststellungen treffen können", sagte Ministeriums-Sprecher Karl-Heinz Grundböck.

    Inwiefern die Daten tatsächlich auf Doppelstaatsbürgerschaften hinweisen, ist derzeit noch völlig offen. Auch woher die Namenslisten stammen, darüber hat das Ministerium vorerst noch keine Informationen.

    Der Datensatz lasse derzeit keine Zuordnung nach Bundesländern zu, sagte er. Das Innenministerium habe aber den verantwortlichen Landesregierung "auf Nachfrage und bei Bedarf bei der entsprechenden Abklärung der Wohnsitzdaten" Unterstützung angeboten.

     

    Die FPÖ spricht ab 10:25 Uhr zum Thema Scheinstaatsbürgerschaften:

    nachrichten.at/apa, 18.05.2017, 09:36 Uhr

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