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    Vom Fremdsein in den Augen der Anderen

    Vom Fremdsein in den Augen der Anderen

    Mit dem Stück "Ich rufe meine Brüder" von Jonas Hassen Khemiri ab 15 Jahren greift das Junge Theater im Linzer u\\hof: ab 21. April ein brisantes Thema auf.

    Eine Autobombe explodiert in Stockholm. Amor, ein Technik-Student mit Migrationshintergrund, fühlt sich beobachtet. Und irgendwann schuldig. Mit dem Stück "Ich rufe meine Brüder" von Jonas Hassen Khemiri ab 15 Jahren greift das Junge Theater im Linzer u\\hof: ab 21. April ein brisantes Thema auf.

    "Die Vorverurteilung durch das Aussehen" sei das Spannende für sie in "einem Spiel mit Fremd- und Eigenwahrnehmung", sagt Regisseurin Katharina Schmidt. Wie geht eine Gesellschaft mit Angst um, was heißt es, auf persönlicher Ebene zu erfahren, fremd zu sein? In ihrem Bühnenbild verleiten "Neonröhren" am Rand die Zuseher "zu einem Tunnelblick", erklärt Anika Wieners. Christopher Schulzer gibt Amor, der 24 Stunden zwischen Wahn und Wirklichkeit durch Stockholm irrt. Sein "Kopfkino" sind Steven Cloos, Anna Katharina Fleck und Karina Pele. (kasch)

    Premiere: 21. 4., 19.30 Uhr, Karten: 0800 218 000, weitere Termine: www.landestheater-linz.at

    21.04.2017, 00:04 Uhr

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