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    Kulturbudget: KUPF sieht "kleine Fortschritte"

    Der Förderstopp für kleinere Projekte im Bereich Theater und Tanz wird aufgehoben, bereits abgelehnte Projekte werden neu geprüft, die Ankäufe im Bereich der bildenden Kunst nur vorübergehend ausgesetzt und doch nicht gänzlich gestrichen, außerdem soll eine maximale Bearbeitungsdauer für Förderanträge festgelegt werden – das sind die zentralen Ergebnisse eines "Runden Tischs" von Landeshauptmann Thomas Stelzer (ÖVP) mit verschiedenen Interessensvertretungen des Kulturbereichs in Oberösterreich.

    "Kleine Fortschritte" konstatiert Thomas Diesenreiter, Geschäftsführer der Kulturplattform OÖ (KUPF), in diesen Gesprächen über die im vergangenen Dezember beschlossenen Budgetkürzungen im Kulturbereich.

    Anhebung auf 11 Millionen Euro

    Die Zukunft für die Kulturvereine in Oberösterreich bleibe aber ungewiss, so Diesenreiter. Es sei vonseiten des Bundeskanzleramtes bestätigt worden, dass der Bund nicht einspringen werde, um Förderausfälle des Landes zu kompensieren. Das angekündigte Gespräch zwischen Stelzer und Minister Gernot Blümel zu dieser Causa begrüßt die KUPF daher: "Wir sind gespannt, worauf sich der Landeshauptmann und der Kulturminister hier einigen können."

    Die KUPF fordert eine schrittweise Anhebung des Budgets für zeitgenössische Kultur von 5,2 Millionen Euro auf 11,1 Millionen Euro bis zum Jahr 2022. Dies sei notwendig, nur um die Inflation auszugleichen. Für das zweite Quartal sind weitere Gespräche angekündigt, im September folgen Budgetgespräche zwischen der KUPF und dem Landeshauptmann.

    OÖN, 13.03.2018, 00:04 Uhr

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