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    Yarina gurtner

    "Emmas Glück": Kann Liebe das Sterben erleichtern?

    Das Theaterstück über Sterbehilfe wirft viele Lebensfragen auf.

    Die 38-jährige Schauspielerin Yarina Gurtner hatte einen Traum. "Ich wollte ein Stück auf die Bühne bringen, das sich mit den großen Lebensthemen Tod und Liebe befasst." Also hat sich die Frau, die an der Anton Bruckner Privatuniversität in Linz Schauspiel studiert hat, auf die Suche gemacht – und schlussendlich ihr Glück in "Emmas Glück" gefunden, einem Stück der deutschen Autorin Claudia Schreiber.

    "Das Ein-Frau-Stück, das aus Liedern und Monologen besteht, vereint vieles in sich: Es ist ein Krimi, ein Märchen, eine hinreißende Liebesgeschichte – und die Geschichte einer Sterbehilfe", sagt Yarina Gurtner, die mit "Emmas Glück" am Samstag, 4. November nach Linz (Tribüne Linz, Eisenhandstraße) und am Dienstag, 7. 11., nach Ried im Innkreis (Krankenhaus der Barmherzigen Schwestern) kommt.

    "In diesem Stück spiele ich die alleinstehende, junge Bäuerin Emma, deren Hof kurz vor der Versteigerung steht. Eines Nachts kracht ein Mann mit seinem Ferrari in ihren Bauernhof, der jede Menge Geld bei sich hat und an Krebs erkrankt ist. Emma verliebt sich Hals über Kopf. Als seine Schmerzen übermächtig werden, bittet Max Emma um den Tod – und sie erfüllt ihm seinen Wunsch", erzählt Yarina Gurtner.

    Das Sterben erleichtern

    Sie möchte mit diesem Stück, mit dem sie im Sommer sogar in New York aufgetreten ist, auch Diskussionen anregen, ausgehend von der Frage: "Wie können Menschlichkeit, Solidarität und Mitgefühl das Sterben erleichtern?"; "Wie können wir alle aus unseren kleinen, alltäglichen Verlusterlebnissen lernen? Ganz besonders wichtig sei ihr die Auseinandersetzung mit dem Tod und die Palliativversorgung. Als "Gegengewicht" zur aktiven Sterbehilfe am Ende des Theaterstücks diskutieren nach jeder Aufführung Experten aus den Bereichen Hospiz und Palliativversorgung, und stellen einen Bezug zur Realität des Sterbens her.

    Emmas Glück

    4. November, 19.30 Uhr, Tribüne Linz; Eintritt: 20 Euro, danach Diskussion mit Christa Grebe, Vorsitzende Landesverband Hospiz.

    7. November, 19.30 Uhr, KH Ried, Eintritt frei, danach Diskussion. Anmeldung: christina.zahrer@bhs.at, Telefon 07752/60291657

    Barbara Rohrhofer, 24.10.2017, 00:04 Uhr

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