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    Therapeut auf vier Pfoten

    Therapeut auf vier Pfoten

    In der Tagesklinik für Psychiatrie und psychotherapeutische Medizin im LKH Freistadt macht ein ungewöhnlicher Therapeut Dienst: Quimbo, der Therapiehund.

    Der fünfjährige Berner-Sennen-Rüde und sein Frauchen, die Ergotherapeutin Sandra Stundtner, sind ein vom Verein "Humanis et Canis" offiziell geprüftes Mensch/Hund-Therapieteam.

    "Ergotherapeutische Behandlungen bekommen eine andere Qualität, wenn Quimbo dabei ist", sagt Stundtner. "Er kann Patientinnen und Patienten zum Beispiel in Bezug auf ihre Körperwahrnehmung unterstützen, wenn sie ihn an der Leine führen. Dadurch lassen sich Koordination, taktile Empfindungen und Widerstand wahrnehmen und auch der Gleichgewichtssinn wird angesprochen. Handlungsfähigkeit und das Gefühl, für jemanden Verantwortung zu übernehmen, sind wichtige Elemente der tiergestützten Ergotherapie."

    Der Therapiehund kann auch den Selbstwert eines Menschen stärken und eine klare Kommunikation fördern. Er spiegelt wertfrei das menschliche Verhalten wider und reagiert auf authentische Kommunikation und Körpersprache. Dazu schafft es Quimbo auch, das Eis zu brechen. Durch sein intuitives Verhalten hilft er, dass sich Patienten bei der Therapie öffnen und mitarbeiten.

    12.07.2017, 00:04 Uhr

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