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    Sechs Mini-Urlaube vom Alltag

    Sechs Mini-Urlaube vom Alltag

    Sommer, Sonne, Sonnenschein, und alle haben anscheinend Urlaub oder träumen von Entspannung – Hier sind sechs Dinge, die effektive Auszeiten vom Alltag garantieren, auch wenn Sie zuhause bleiben.

    1. Mehr lesen: Der große „Rest-Test“ ist eine der größten Studien weltweit, die jemals zum Thema Entspannung erarbeitet wurden: 18.000 Menschen in 134 Ländern standen im Vorjahr Rede und Antwort, wie sie gegen Alltagsstress ankämpfen und wo sie ihre Entspannungs-Oasen im Alltag finden. Bei der Auswertung der Daten überraschten die Befragten mit der Aktivität, die sie zur besten „Urlaubsinsel im Alltag“ kürten: Fast 60 Prozent entspannten sich beim Lesen am allerbesten. Forscher der Universität in Sussex haben herausgefunden, dass Lesen das Stresslevel um 68 Prozent verringern kann. Warum? Wer regelmäßig in Bücher abtaucht, der begibt sich gewissermaßen auf Reisen, nur ohne Einpacken, Stauen, Anreisen.

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    2. 30-Minuten-Spaziergang: Es muss kein Zehn-Kilometer-Lauf sein: Tägliches, zügiges Spazierengehen wirkt tiefenentspannend. Das finden – laut Rest-Studie – auch mehr als 50 Prozent der Befragten und liegen goldrichtig: Denn wenn man im Wald spazieren geht, schlägt das Herz messbar ruhiger, der Blutdruck sinkt, die Muskeln entspannen sich. Gleichzeitig werden Angespanntheit, Stress und Erschöpfung verscheucht, und positive Gefühle erscheinen größer und wichtiger als jene, die einen eher zermürben. Dafür muss man nicht unbedingt eine ganze Stunde durch den Wald wandern. Denn der Entspannungseffekt kommt ziemlich schnell, wie Forscher von der University of Essex in einer Analyse herausgefunden haben.

     

    3. Musik hören: Das Hören von Musik im Alltag kann Stress reduzieren. Das zeigten Psychologen der Universität Marburg in einer Studie. In einer Untersuchung ließen die Forscher 55 Probanden regelmäßig Fragen zum subjektiven Befinden und zu ihrem Musikhörverhalten beantworten. Parallel dazu wurde das Stresshormon Cortisol erhoben. Rund 40 Prozent aller Menschen nützen die beruhigende Kraft der Musik auch im Alltag, um herunterzukommen und die eigene Laune zu heben.

     

    4. Ein Hobby suchen: Ob eine Sportart oder eine Sammelleidenschaft, ob handarbeiten oder selbst musizieren: Die deutsche Techniker-Krankenkasse schreibt in ihrem aktuellen Stressreport, dass sich 71 Prozent der Befragten beim Ausüben ihres Lieblingshobbys wirklich perfekt entspannen können.

     

    5. Zeit für sich: Offenbar ist unser wichtigstes Bedürfnis beim Entspannen, sich von anderen Menschen zurückzuziehen. In der Liste der erholsamsten Aktivitäten finden sich Gemeinschaftserlebnisse wie plaudern oder gemeinsam Kaffee trinken ziemlich weit unten. Den Grund für den Wunsch nach Einsamkeit: Der Mensch braucht ab und zu auch Zeit, um in sich selbst hineinhören.

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    6. Badewanne: Fast jeder Zweite sucht ab und zu Entspannung vom Alltag in der warmen Badewanne, am besten mit jenen Düften, die nachweislich den Stresspegel senken, nämlich mit Lavendel, Rose und Geranie. Und wer hätte das gedacht? Beim Baden verbrennen wir laut einer aktuellen Studie genau so viele Kalorien wie beim strammen Walken. Nachdem wir eine Stunde im 40 Grad warmen Wasser verbringen, werden uns ganze 140 Kalorien auf unserem Tageskonto gutgeschrieben. Begründung: Durch die Wärme des Wassers steigt auch die Körpertemperatur, und dadurch wird der Energieverbrauch um 80 Prozent hochgefahren. Das sind jedenfalls die Studienergebnisse des britischen Wissenschaftlers Steve Faulkner: Eine weitere Studie besagt, dass Baden depressive Symptome lindert.

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    Von Barbara Rohrhofer, 12.07.2017, 00:04 Uhr

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