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    Krankheiten mit dem Handy am Atem erkennen

    Krankheiten mit dem Handy am Atem erkennen

    Forschungsprojekt testet, wie das Smartphone in der Medizin eingesetzt werden kann.

    Sie berechnen Kalorien und Promille, ermitteln die fruchtbaren Tage der Frau, überwachen den Schlaf und messen beim Laufen die Herzfrequenz. Längst sind Smartphones zum Fitnessberater unzähliger Menschen mutiert.

    Künftig sollen Smartphones nicht nur beim Gesundbleiben helfen, sondern sogar Krankheiten erkennen. Geht es nach dem Willen des israelischen Forschers Hossam Haick vom Israel Institute of Technology in Haifa, werden die Geräte demnächst zu Sniffphones.

    Anhand der Atemluft ihrer Benutzer könnten sie mithilfe modernster Nanotechnologie Krankheiten erkennen. NaNose heißt das Projekt, das von der Europäischen Kommission mit einem Etat von sechs Millionen Euro unterstützt wird.

    "Schon lange ist bekannt, dass sich bestimmte Krankheiten durch einen veränderten Mundgeruch bemerkbar machen", sagt Klaus Rabe, Präsident der Deutschen Gesellschaft für Pneumologie und Beatmungsmedizin. So könne der leicht scharfe, süßlich-fruchtige Geruch nach Aceton auf Diabetes hinweisen. Der stechende Duft von Ammoniak – man denke an Haarfärbemittel oder an so manche öffentliche Toilette – sei oft die Folge eines Nierenversagens.

    19.04.2017, 00:04 Uhr

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