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    Guten Morgen! Was kann ich dafür tun?

    Guten Morgen! Was kann ich dafür tun?

    Der Morgen macht den Tag, heißt es in der Werbung. Und viele Menschen können das bestätigen. Sieben Tipps für einen guten Start in den Tag.

    Ich brauche morgens unbedingt meinen Frühstücksbrei und eine Tasse Grünen Tee, ohne würde ich das Haus nicht verlassen", sagt Gertraud Korber, Lebens- und Ernährungsberaterin aus Pichl bei Wels. Andere benötigen ihre Tasse Kaffee und die Zeitung oder eine kalte Dusche. Manche laufen schon am Morgen eine Runde, während sich andere lieber mehrmals im Bett umdrehen. Fuß- und Yogaspezialistin Ulli Wurpes aus Wels schwört auf ihr Yoga-Ritual. "Und nach dem Duschen trage ich Fußcreme auf und knete meine Füße einmal durch. Da steht man gleich ganz anders da", sagt sie.

    Hier finden Sie sieben Vorschläge, um gut in den Tag zu starten:

    1. Gut schlafen: "Der Morgen beginnt am Abend", schreibt Inga Heckman in ihrem aktuellen Ratgeber "Das kleine Buch vom guten Morgen" (Irisiana-Verlag, 16,50 Euro). Dazu zählt etwa, dass man gut schläft, den Kopf frei hat (indem man To-do-Listen für den kommenden Tag schreibt) und sich auch schon am Abend für die Aktivitäten am nächsten Tag vorbereitet.

    2. Strecken und Räkeln: Das kann man tatsächlich von einer Katze lernen. "Sie streckt und räkelt sich, öffnet ganz gemächlich die Augen und nimmt sich alle Zeit, die sie braucht, um wach zu werden", schreibt Stéphane Garnier im Buch "Katzenweisheit" (Kösel-Verlag, 14,40 Euro). Laut der Harvard-Psychologin Amy Cuddy hat die Haltung am Morgen Einfluss auf die Laune des Tages. Sie empfiehlt die Y-Pose, also einmal – noch im Liegen – die Arme weit nach oben strecken.

    3. Morgenseiten: "Morning Pages" heißt eine Methode, die von der amerikanischen Autorin und Künstlerin Julia Cameron entwickelt wurde. Dabei lässt man gleich am Morgen, nach dem Aufwachen, seinen Gedanken freien Lauf und schreibt diese auf. Das macht den Kopf frei, fördert Kreativität und Konzentration.

    4. Gymnastik am Morgen: Es gibt viele verschiedene Arten, den Tag mit etwas Gymnastik zu beginnen. Besonders beliebt ist etwa der "Sonnengruß" aus dem Yoga. Ulli Wurpes, Leiterin der Fußschule Wels, kennt zudem gute Übungen für die Füße: "Man kann gleich nach dem Aufstehen über einen kleinen Ball rollen oder im Sitzen einen Fuß nehmen und durchkneten. Dabei die Ferse außen und innen massieren, Mittelfußknochen bewegen, Ballen kneten, jede einzelne Zehe durchkneten, auch die Zehen an den Innenseiten massieren." Das mache körperlich und geistig wach.

    5. Morgenlauf: Ob man lieber morgens oder abends joggt, ist eine Typfrage. Wer es schafft, gleich in der Früh eine Runde zu drehen, startet sicher besonders wach, konzentriert, selbstbewusst und stressresistent in den Tag. Wichtig: Vor dem Loslaufen ausreichend Wasser trinken.

    6. Wasser am Morgen: Bis 14 Uhr sollte man zwei Drittel der täglichen Wassermenge getrunken haben. "Das ist wichtig, weil Schadstoffe insbesondere in der Nacht durch Regeneration entstehen und möglichst am Vormittag mithilfe des Wassers ausgeschieden werden sollten", sagt Ingo Froböse, Professor an der Sporthochschule Köln. Wasser am Morgen ist also eine einfache und effektive Möglichkeit, Körper und Geist auf Touren zu bringen.

    7. Frühstück: Zweieinhalb Tassen Kaffee trinken die Österreicher im Schnitt jeden Tag. Es gibt aber auch andere Möglichkeiten, den Kreislauf anzuregen. "Obst, Gemüse, Nüsse, Ingwer und dunkle Schokolade sind Alternativen", sagt Pia Wildfellner, Diätologin in Linz. Ernährungsberaterin Gertraud Korber empfiehlt warme Frühstücksbreis (gibt’s auch schon fertig), weil sie leicht verdaulich sind. "Wenn’s wärmer wird, kann man den Brei auch kalt essen."

    Claudia Riedler, 07.03.2018, 00:04 Uhr

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