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    Fertig in zehn Sekunden: Ist das die Zahnbürste der Zukunft?

    Mit Amabrush will ein junger Wiener das Zähneputzen revolutionieren. Künftig soll die Mundhygiene nur noch zehn Sekunden in Anspruch nehmen.

    Die weltweit erste völlig automatische Zahnbürste will ein Wiener Start-Up auf den Mark bringen: Amabrush sieht zwar gewöhnungsbedürftig aus, könnte uns aber in Zukunft eine Menge Zeit bei der Mundhygiene ersparen. Denn einmal Zähneputzen mit dem futuristischen Gerät dauert nur zehn Sekunden. Zur Erinnerung: Manuellen Zähneputzern empfehlen Zahnärzte eine Schrubb-Dauer von drei bis fünf Minuten, zwei bis drei Mal täglich. Im Laufe der Jahre könnte man also mit der automatischen Zahnbürste 100 Tage Lebenszeit sparen.

    Wie das funktionieren soll? Die neue Erfindung putzt alle Zähne im Gebiss gleichzeitig, dadurch die Zeitersparnis. Möglich wird das durch ein Mundstück aus antibakteriellem Silikon, an dem mehrere Reihen von Borsten angebracht sind. Dieses steckt man in den Mund und verbindet es mit einem Handstück, das Vibrationen erzeugt und weitergibt. Die optimale Menge an Zahnpasta wird automatisch in den Mund geleitet. Alle drei bis sechs Monate muss das Mundstück ausgetauscht werden. 

    Video: So funktioniert Amabrush

     

    Das Produkt, das in Zusammenarbeit mit dem Wiener Zahnmedizin-Professor Dr. Hady Haririan entwickelt wurde, wird derzeit über die Crowdfunding Plattform Kickstarter finanziert. Mit beachtlichem Erfolg: Binnen einer Stunde war das zuvor gesteckte Ziel von 50.000 Euro erreicht, mittlerweile wurden fast eineinhalb Millionen Euro investiert - Tendenz steigend. Die Kampagne läuft noch bis 5. August. Für ein Investment von 79 Euro ist das Amabrush-Basic-Set zu haben. 

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    nachrichten.at, 16.07.2017, 10:49 Uhr

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