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    Fünf Bankomaten geknackt: 30-Jähriger in Haft

    KLAGENFURT/LINZ. Nach fünf Einbrüchen in Bankomaten in Kärnten und Oberösterreich ist ein 30-jähriger Moldawier als Täter ausgeforscht worden.

    Wie die Polizei am Montag in einer Aussendung mitteilte, war der Mann bereits Anfang des Jahres in Rumänien festgenommen worden, er sitzt in der Justizanstalt Klagenfurt in Untersuchungshaft. Weiterhin laufen allerdings Ermittlungen gegen weitere Tatverdächtige. Laut Polizei ist eine international agierende moldawische Tätergruppe für die geknackten Bankomaten verantwortlich, sie hatte sich auf Geldautomaten konzentriert, die im Foyer von Banken aufgestellt waren. Der nun festgenommene Mann gab zu, an fünf solchen Einbrüchen beteiligt gewesen zu sein. Begonnen hatte er mit einem Einbruch im Bezirk Spittal an der Drau im Februar 2017, bis Ende August folgten Coups in den Bezirken Villach-Land, Hermagor, Wolfsberg und schlussendlich im oberösterreichischen Kremstal.

    Mit gemieteten Autos nach Österreich

    Der 30-Jährige gab an, dass er sich vor den Einbrüchen mit mehreren Personen in Tschechien getroffen habe. Mit in dort beziehungsweise in der Slowakei gemieteten Autos reiste man nach Österreich, wo man die Tatorte auskundschaftete, bevor man die Bankomaten mit Brecheisen sowie Hammer und Meißel aufbrach und das Geld einsteckte. Nach den Taten waren die Einbrecher sofort wieder ins Ausland geflohen. Die Gesamtschadenssumme war vorerst nicht bekannt.

    nachrichten.at/apa, 12.03.2018, 14:11 Uhr

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