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    Felssturz: Notweg für Serfaus, Fiss und Ladis 

    INNSBRUCK. Die drei Tiroler Wintersportorte Serfaus, Fiss und Ladis (Bezirk Landeck) sind nach einem Felssturz auf die Serfauser Straße (L19) etwa eineinhalb Monate nur über einen Notweg erreichbar.

    Der Notweg wurde am Montagnachmittag einspurig zur Versorgung der Gäste und der Bevölkerung eingerichtet, teilte das Land mit. Indes drohen weitere 5000 Kubikmeter Gestein abzustürzen.

    "Die betroffene Felsnase drückt bereits derart nach außen, dass es tiefe Risse im Gestein gegeben hat", sagte Landesgeologe Werner Thöny nach einem Lokalaugenschein. Zwar sei nicht viel Material abgebrochen, doch der entfestigte Bereich, wo es abgebrochen ist, sei riesig. Die Sperre der Serfauser Straße werde jedenfalls längere Zeit andauern.

    Der Notweg stehe für "dringliche Fahrten" sowie "dringliche An- und Abreisen" zur Verfügung, teilte das Land Tirol mit. Der Weg werde kontrolliert und bleibe über Nacht gesperrt, hieß es.

    Bis zum Wochenende soll zudem die Ladiser Straße (L286) als Ersatzzufahrt wiederhergestellt werden. Diese ist seit dem 24. Jänner nach einem Felssturz gesperrt.

    L19 sechs Wochen gesperrt

    Die Serfauser Straße (L19) wird nach dem Felssturz mindestens eineinhalb Monate gesperrt bleiben. Dies teilte das Land am Dienstag mit. Mittlerweile hätten auch die Vorarbeiten zur Sanierung des Felssturz-Anbruchgebiets oberhalb der Straße begonnen. Die Dauer der Sanierung sei von der Tiefe der Risse im Felsgestein abhängig, die genau analysiert werden müssten, hieß es.

    Derzeit wird intensiv an der Instandsetzung der Ladiser Straße als Ersatzzufahrt gearbeitet. Diese soll bis zum Freitag stehen.

    nachrichten.at/apa, 13.03.2018, 16:24 Uhr

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