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    Fang einer Bachforelle endete vor Gericht

    KLAGENFURT. Drei Jahre Haft drohten einem 43-Jährigen, weil er eine Bachforelle und einen Saibling in der Schonzeit gefischt hatte. Nach dem Gerichtsprozess in Klagenfurt konnte der Rumäne aufatmen.

    Der Richter erledigte die Causa mit einer Diversion. Er meinte nach der Verhandlung, in der derzeit geführten Diskussion über die Verhältnismäßigkeit von Strafen sollten vielleicht auch diese Delikte überdacht werden. Die Höchststrafe für dieses Delikt beträgt drei Jahre Haft.

    Der Angeklagte, er ist als Forstarbeiter tätig und stammt aus Rumänien, war geständig, er meinte allerdings, er habe von dem Verbot nichts gewusst. Als Schadenersatz hatte er dem Fischereiberechtigten bereits 20 Euro gezahlt.

    Angesichts der weißen Weste des Angeklagten und der Umstände entschied der Richter auf eine Diversion, die der 43-Jährige sofort annahm. Liebhauser-Karl berechnete den Mindestsatz, samt der Gerichtspauschale muss der Mann nun 750 Euro bezahlen. Das werde er auf jeden Fall tun, versicherte er, nachdem ihm eine Ratenzahlung bewilligt worden war.

    nachrichten.at/apa, 12.03.2018, 14:41 Uhr

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