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    Bergsteiger stürzte in den Stubaier Alpen in den Tod

    NEUSTIFT IM STUBAITAL. Ein 52-jähriger deutscher Alpinist hat am Samstag bei einem Absturz in den Stubaier Alpen tödliche Verletzungen erlitten.

    Der Mann ging beim Abstieg vom Habicht (3.277 Meter) als Letzter einer fünfköpfigen Gruppe, als er etwa 70 Meter abstürzte. Zwar wurde der Mann noch lebend geborgen, beim Transport ins Tal aber verstarb er, bestätigte die Polizei.

    Die Gruppe - bestehend aus zwei Männern und drei Frauen - machte sich gemeinsam mit einem einheimischen Bergführeranwärter kurz nach Mittag wieder auf den Rückweg zur Innsbrucker Hütte (2.369 Meter), den Ausgangspunkt der Tour. In der Höhe von etwa 3.050 Metern jedoch kam der 52-Jährige aus unbekannten Gründen ins Straucheln.

    Aufgrund von Nebel war eine Bergung des Verunglückten per Hubschrauber nicht möglich. Deshalb mussten Bergrettung und Alpinpolizei rund drei Stunden zur Absturzstelle aufsteigen. Nach der Erstversorgung wurde der Abtransport des 52-Jährigen in Angriff genommen, der aber noch vor der Ankunft im Tal an seinen schweren Verletzungen starb.

    Der Deutsche ist damit der zweite Bergsteiger, der am Samstag in den Tiroler Bergen ums Leben kam. In Kühtai war ein 33-jähriger Ukrainer wegen eines gebrochenen Klettersteiggurts ums Leben gekommen - mehr dazu hier.

    nachrichten.at/apa, 16.07.2017, 12:54 Uhr

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