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    Außenringautobahn wieder frei befahrbar

    ST. PÖLTEN/ALLAND. Heftige Schneefälle haben am Mittwoch zu Verkehrschaos auf Niederösterreichs Straßen geführt. Die Außenringautobahn (A21), die wegen der winterlichen Verhältnisse in beiden Fahrtrichtungen gesperrt wurde, ist wieder ungehindert befahrbar.

    Aufgrund der starken Schneefälle blieb die A21 (Außenring Autobahn) am Mittwoch bis auf weiteres in beiden Fahrtrichtungen gesperrt, berichtete die Asfinag. Das Rote Kreuz Niederösterreich war am späten Abend mit 20 Mitarbeitern im Versorgungseinsatz auf der A21, weitere 40 Personen sorgen im Hintergrund für den koordinierten Ablauf bzw. wurden als zusätzliche Besetzung in den Dienst geholt. Vor Ort werden nun die Fahrzeuginsassen, die im Stau standen, mit Schnitten, warmen Getränken und Decken versorgt. 

    Auf den Steigungen im Bereich Hochstraß Richtung A1 (Westautobahn) blieben trotz der Schneeräumung immer wieder Fahrzeuge hängen. In Richtung Wien war die Westautobahn zwischen St. Pölten Süd und Böheimkirchen total gesperrt, auf der S1 und S5 gab es kilometerlange Staus. 

     

    "Wir fahren nun mit einer Räumstaffel mit Polizeibegleitung gegen die Richtungsfahrbahn über die A 21", sagt Heimo Maier-Farkas, Leiter des Autobahnbetriebes, "dann leiten wir die Pkw über die Betriebsumkehr auf die Fahrtrichtung Wien um." Nur so könnten die Pkw-Fahrer aus dem Stau geholt werden. Danach würde mit den Räumstaffeln wieder in Fahrtrichtung Steinhäusl geräumt. Die Versorgung der Autofahrer wurde durch das Rote Kreuz übernommen.

    Lkw müssten die Sperre der A21 Richtung Steinhäusl auf der Autobahn abwarten. Nach derzeitigem Stand werde die Sperre noch bis in die späteren Abendstunden dauern. Da die Schneefälle im Bezirk rund um Alland anhaltend stark sind, wurden die parallel zur A 21 führenden Landesstraßen durch die Bezirkshauptmannschaft Baden gesperrt.

     

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    Feuerwehr im Dauereinsatz

    Aufgrund des Wintereinbruchs war auch die Wiener Berufsfeuerwehr am Mittwoch im Dauereinsatz: Alleine seit 16.00, 17.00 Uhr musste 55 Mal ausgerückt werden, vor allem wegen loser Äste und umgestürzter Bäume in den Bezirken 13, 14 und 23. "In Liesing glaubt man, man ist in Kitzbühel", sagte Sprecher Christian Feiler.

    Dem immer intensiver fallenden Nassschnee waren viele der bereits mit laub bedeckten Äste oft nicht gewachsen und gaben unter dem Gewicht nach. Dazu kamen noch Windböen bis zu 80 km/h, die etwa in der Kaltenleutgebner Straße Bäume umwarfen und diese blockierten.

    Bis 19.30 Uhr wurden an die 90 Einsätze absolviert. "Normal sind in 24 Stunden rund 100. Und wir haben noch die ganze Nacht vor uns", meinte Feiler.

    ASFINAG: Außenringautobahn wieder frei befahrbar

    Die Außenringautobahn (A21), die am Mittwoch wegen der winterlichen Verhältnisse in beiden Fahrtrichtungen gesperrt wurde, ist wieder ungehindert befahrbar. Das teilte die ASFINAG am Donnerstag in der Früh in einer Aussendung mit. Sperren auf der Westautobahn (A1) und Behinderungen auf der Südautobahn (A2) waren demnach ebenfalls bereits in der zweiten Nachthälfte beendet.

    Die ASFINAG war mit 20 Einsatzfahrzeugen, die Polizei mit zwölf Streifenwagen, die Feuerwehr mit rund 100 Kräften inklusive Gerätschaften sowie fünf Abschleppfahrzeuge von Berge-Unternehmen auf der A21 im Dauereinsatz gewesen, um Unfallstellen zu räumen und hängen gebliebene Fahrzeuge zu bergen. "Die Rahmenbedingungen dieses Einsatzes waren äußerst herausfordernd", erklärte ASFINAG-Geschäftsführer Josef Fiala, der sich für die Unterstützung durch die lokalen Einsatzorganisationen bedankte.

     

    nachrichten.at/apa, 20.04.2017, 06:37 Uhr

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