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    Asfinag investiert: Linz ist Brennpunkt

    WIEN/LINZ. Noch mehr Sicherheit im Verkehr, Entlastung, Instandhaltung und die Reduzierung von Staus: Das sind die großen Ziele der Asfinag im Jahr 2018. Investiert werden österreichweit 1,1 Milliarden Euro.

    500 Millionen Euro fließen in den Neubau von Strecken, weitere 500 in die Erneuerung und Instandhaltung bestehender Straßen und Tunnel. 100 Millionen werden für Mauttechnik und Datenleitungen aufgewendet. Brennpunkt der Asfinag-Investitionen wird in den kommenden Jahren die Landeshauptstadt sein. Allein für Linz wird rund eine Milliarde Euro fließen.

    Die stark befahrene Voestbrücke bekommt bis 2020 ihre beiden "Bypassbrücken". Sie wird bereits seit Jahresbeginn auf acht Fahrspuren ausgebaut. 2017 gab es seitens der Gerichte grünes Licht für die lange geplante Westumfahrung – die Linzer Autobahn (A26). Im Herbst 2018 beginnt der Bau des ersten von drei Abschnitten, der neuen Donaubrücke. Bereits fertig werden heuer die neuen Tunnelröhren der Pyhrnautobahn. Ende 2018 werden vier Tunnel mit einer Gesamtlänge von 6,4 Kilometern freigegeben.

    "Jeder zweite Euro wird in Verkehrssicherheit investiert", sagte Infrastrukturminister Norbert Hofer (FP) gestern bei einer Pressekonferenz in Wien. 30 Tunnelanlagen werden ausgebaut und erneuert. "Mit dieser Investition in die Straßeninfrastruktur werden bis zu 10.000 Arbeitsplätze geschaffen oder gesichert", sagte Hofer.

    14.02.2018, 00:04 Uhr

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