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    Von der Leichtigkeit eines großen Feuerwehr-Aufbaus

    Von der Leichtigkeit eines großen Feuerwehr-Aufbaus

    PRAM. Christian Huber wechselte von Stahl auf Aluminium und startete mit der neuen Leichtigkeit als Unternehmer durch.

    In vierter Generation führt Christian Huber (54) den Familienbetrieb in Pram, der sich von einer Wagnerei in eine Karosserie/Spenglerei entwickelte. "In den 1930er-Jahren waren unsere Lkw im kommunalen Bereich im Einsatz, zum Wochenende haben die Leute den Aufbau gewechselt und aus dem Gefährt einen Bus gemacht", erzählt Christian Huber über seine Vorfahren.

    1961 folgte die Einrichtung einer Lackiererei, 1975 bauten die Hubers das erste Aufbaugerippe für einen Rosenbauer-Lkw. Jenen Rosenbauer, mit dem Christian Huber noch heute im Geschäft ist. Und zwar besser denn je.

    Der Erfolg basiert auf einer Entscheidung, die heute logisch klingt: Der Karosseriebetrieb stellte Mitte der 1980er-Jahre von Stahl auf Aluminium um. "Stahl wiegt 7,8 Kilogramm pro Kubikdezimeter, Alu nur 2,7", sagt der Hausruckviertler. Zudem setze das Leichtmetall keinen Rost an und muss im Innenraum nicht lackiert werden.

    Hauptabnehmer ist der Feuerwehrauto-Produzent Rosenbauer. "Die Fahrzeuge haben bei uns einen Durchlauf von acht bis zehn Wochen", sagt Huber. Sieben, acht Facharbeiter sind gleichzeitig mit der Montage des Alu-Aufbaus beschäftigt. "Plus zwei Lehrlinge", betont der Firmenchef. Alles seien Einzelanfertigungen, in Summe 15 bis 20 Einheiten pro Jahr.

    "Rosenbauer macht ein Drittel unseres Geschäftes aus", sagt Christian Huber. der Rest sind Unfall-Reparaturen und andere Konstruktionen. "Ich habe den Betrieb vor 22 Jahren mit 16 Mitarbeitern übernommen." Jetzt arbeiten 36 Leute und sieben Lehrlinge in dem Betrieb, den Sohn Fabian (25) dereinst in fünfter Generation weiterführen wird.

    Carsten Hebestreit, 18.05.2017, 00:04 Uhr

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