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    Hyundai wagt, wovor andere zurückschrecken

    Hyundai wagt, wovor andere zurückschrecken

    GENF. Im heurigen Herbst kommt das neue Brennstoffzellen-Modell Nexo nach Österreich.

    17 Stück hat Hyundai in Österreich vom ix35 Fuel Cell verkauft – in fünf Jahren! Ein klassischer Rohrkrepierer also? Mitnichten! Denn der Koreaner ist ein Brennstoffzellen-Auto. Mit jenem Antrieb, in dem für viele Autofans die wirklich wahre und einzige Zukunft liegt.

    Hyundai glaubt auch an den Wasserstoff als Energieträger und bringt im Herbst den ix35-Nachfolger, den Nexo. Der Wagen mit der Brennstoffzelle erwies sich in Genf als Publikumshit: ständig umlagert, meist mit offener Motorhaube.

    163 PS bzw. 395 Nm leistet der E-Antrieb des Koreaners, bei dem ab drei km/h die Türgriffe einfahren. Die Reichweite nach NEFZ-Norm liegt bei 800 Kilometern – an dieser Marke scheitern derzeit noch akkubetriebene E-Modelle. Der Hyundai beschleunigt in 9,2 Sekunden aus dem Stand auf 100 Kilometer pro Stunde, die Höchstgeschwindigkeit gibt das Werk mit 179 km/h an. An den derzeit fünf Wasserstoff-Tankstellen – darunter die OMV in Asten – können die drei jeweils 52,2 Liter großen Drucktanks befüllt werden.

    Teilautonomes Fahren wird durch den Spurhalteassistenten (LFA) und den Highway Driving Assist (HDA) möglich.

    Der Nexo ist ab Herbst in Österreich erhältlich. In Korea kostet das Modell umgerechnet um die 60.000 Euro.

    10.03.2018, 00:04 Uhr

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