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    Ein Entenschnabel für die Harten oder für die Zarten

    Ein Entenschnabel für die Harten oder für die Zarten

    LINZ. BMW überarbeitete die R 1200 GS – Das Kult-Bike mit dem Hammer-Boxer kommt heuer als Exklusiv- und Rallye-Variante.

    Das meistverkaufte Motorrad über 600 ccm ist der BMW Boxer im GS-Rahmen. Lose Zungen sprechen vom "deutschen Normmotorrad". Sollen sie. Offensichtlich ist, dass die GS ein tolles Konzept ist mit kräftigem, wassergekühltem Motor (125 PS) und ein großartiges Chassis darstellt. Über die 36 Jahre der Baureihe haben die Designer zudem eine Optik entwickelt, die das gewöhnungsbedürftige Schnabeltier von früher vergessen lässt.

    Zwei Stylepakete

    Seit wenigen Tagen gibt es nun zwei Style-Pakete der GS, die von Haus aus zeigen, wo es hingehen soll: mehr in die G’stätten oder in die Zivilisation. In der Rallye-Variante wird der Offroad-Charakter betont durch Rallyesitzbank, Sportwindschild, Kühler- und Rahmenschutz, blaue Rahmenfarbe, breite Endurofußrasten und Kreuzspeichenräder. Optional gibt es ein Sportfahrwerk und Stollenreifen.

    Wenn man weiß, dass GS für "GeländeSport" steht, ist es zwar ein wenig paradox, eine Exklusiv-Variante aufzulegen, aber wenn es der Markt annimmt …

    Also kommt die "zivile" GS mit edler Farbgebung in Grau- bis Schokoladetönen, Metallic matt, auf Basis von konservativem Schwarz – nicht zu vergessen die golden lackierten Bremssättel. Beide Varianten warten mit automatischem Fahrwerk (Dynamic ESA) und Anti-schlupfregelung (ASC) serienmäßig auf, ebenso mit einem Dynamic Modus (neben Road und Rain) und einer Berganfahrhilfe. Noch schärfere Modi für On- als auch Offroad gibt es als Sonderausstattung wie so vieles andere auch.

    Los geht’s mit der aktuellen BMW R 1200 GS bei 18.300 Euro.

    Klaus Buttinger, 08.05.2017, 00:04 Uhr

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