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    Die Spielereien mit realer Zukunft

    Die Spielereien mit realer Zukunft

    Concept Cars zeigten auch in Genf, wie die Mobilität von morgen aussehen kann.

    Der zeitliche Bogen spannt sich sehr weit, werden die Hersteller nach der Serienreife ihrer Studien gefragt. Von 2022 bis "vielleicht nie" reichten heuer in Genf die Antworten.

    Ab 2022 kann der VW I.D. Vizzion manuell gefahren werden, also mit eigenständigem Lenken, Bremsen, Gas geben. "Dann leuchten auch die Scheinwerfer vorne", sagt eine VW-Sprecherin. Ab 2025 fährt das Top-Modell aus der nun vierteiligen I.D.-Modellfamilie dann autonom (Level 5). Und die Scheinwerfer des Stromers bleiben finster. Denn die Radar-Sensoren funktionieren auch bei absoluter Dunkelheit. Fazit: Licht aus, Strom sparen! Die Daten: 225 PS Systemleistung, zwei E-Motoren, 111 kWh-Akku, 665 Kilometer Reichweite.

    Die Spielereien mit realer Zukunft

    Polestar, der Erste

    "Thors Hammer" leuchtet auch beim Polestar 1, dem ersten Plug in-Hybrid aus der Volvo-Tuningschmiede. Das 2+2-sitzige Grand Tourer-Coupé mit seinem Hochleistungs-Hybridantrieb, der 600 PS bzw. 1.000 Nm Drehmoment produziert, kann 150 Kilometer weit rein elektrisch fahren. Der Akku speichert 34 Kilowattstunden Strom. Die rein elektrischen Modelle Polestar 2 und 3 kommen zu einem späteren Zeitpunkt auf den Markt. Von der ersten Version werden nur 500 Stück für den Weltmarkt hergestellt, ab 13. März ist der Plug in-Hybrid in 18 Ländern – darunter Österreich – bestellbar.

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    Den spektakulärsten Auftritt im Segment der Studien legte Renault hin. Das Robo-Taxi EZ-GO ist ein voll vernetztes, autonomes, elektrisches Concept Car, das zeigt, wie künftig bis zu sechs Passagiere transportiert werden können. Eine flache Einstiegsrampe ermöglicht einen bequemen Zugang mit Rollkoffern, Einkaufstrolleys, Rollstühlen etc. Um wendig für die Stadt zu sein, ist das EZ-GO mit einer Allradlenkung ausgestattet.

    Porsche stellte in Genf den Mission E Cross Turismo vor: 4,95 Meter lang, 600 PS stark und in 3,5 Sekunden von 0 auf Tempo 100 – und dies rein elektrisch. Auf Strom setzt auch Cupra beim e-Racer, der mit 680 PS Spitzenleistung in 3,2 Sekunden aus dem Stand auf Tempo 100 beschleunigt.

    10.03.2018, 00:04 Uhr

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